Es ist eigentlich nicht das herausgekommen, was man sich im Lager von Marco Rossi gewünscht hat. Nach dem Auslaufen des Vertrags vom Vorarlberger Stürmer bei den Minnesota Wild war dieser bekanntlich ein „Restricted Free Agent“ gewesen. Und der 23-Jährige schaute sich offensiv um, wo es mit ihm nach der besten NHL-Saison seiner Karriere denn weitergehen könnte. Er hatte gerade seine zweite volle Saison in der besten Eishockey-Liga der Welt absolviert und dabei mit 24 Toren und 36 Assists im Grunddurchgang (82 Spiele) sowie zwei Treffern und einer Vorlage in sechs Play-off-Partien seine erfolgreichste Spielzeit absolviert. 2020 war der Center ja an bereits neunter Stelle von Minnesota gedraftet worden, in den ersten zwei Jahren hatte Rossi - auch körperlich - mit Problemen zu kämpfen, ehe er zum Stammspieler avancierte.