Die Namen wurden aus den Kugeln gezogen. Der WAC bekommt es im Falle eines Aufstiegs mit dem HNK Rijeka aus Kroatien oder dem Shelbourne F.C. aus Irland zu tun. Da die dritte Qualifikationsrunde erst kommenden Donnerstag beginnt, steht noch kein einziges Duell in der Europa League fest. Mit Rijeka käme ein harter Brocken auf den WAC zu. Das Team aus dem kroatischen Norden wurde sensationell letzte Saison Meister und stach dabei hauchdünn die großen Favoriten Dinamo Zagreb und Hajduk Split aus. Im Viertelfinale der Champions-League-Qualifikation unterlag Rijeka allerdings Ludogorec Rasgrad nach Verlängerung. Gespielt würde am 21. und am 28. August, die Kroaten hätten zuerst Heimrecht.
Ein unbeschriebenes Blatt sind die Iren, die sich mit Rijeka um den Play-off-Platz messen. Die großen Erfolge des Vereins lagen schon lange zurück. Der Shelbourne F.C. spielte in den vergangenen 15 Jahren meistens gegen den Abstieg und musste insgesamt viermal runter. Zuletzt schafften sie 2022 den Wiederaufstieg und wurden nach großem Umbruch überraschend zum bereits 14. Mal Meister.
Der WAC muss erst die Hürde PAOK Thessaloniki überwinden, was angesichts der bisherigen Leistungen schwer genug wird. „PAOK ist nochmal gut zwei Stufen über Altach zu stellen“, meinte Trainer Didi Kühbauer. „Wir müssen uns erheblich steigern, sonst kann das böse enden.“
Sollte die Mission PAOK schiefgehen, trifft der WAC stattdessen im Play-off der Conference League entweder auf Omonia Nikosia aus Zypern, die vor 15 Jahren bereits gegen RB Salzburg gespielt haben, oder auf Araz-Naxcivan aus Aserbaidschan. Die Wölfe hätten in diesem Fall das Heimrecht zuerst.