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Nach ExpertenrundeKurz: "Impfung wird für alle Altersgruppen freigegeben"

Neuigkeiten in Sachen Impfkampagne: "In wenigen Tagen" soll die Covid-Schutzimpfung für alle Altersgruppen zugänglich sein. Das teilten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Donnerstag mit.

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© (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

"Viele Jüngere, so wie auch ich, warten sehnsüchtig auf ihren Impftermin", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Man werde nun die Termine für alle Altersgruppen freigeben, kündigte Kurz nach Beratungen mit Expertinnen und Experten im Bundeskanzleramt an. Bis Juni sollte jeder, der das möchte und egal welchen Alters ein Impfangebot erhalten.

Beratungen über Maskenpflicht nächste Woche

Grundsätzlich wird das Terminmanagement über die Bundesländer geregelt. Einige Bundesländer, wie etwa Niederösterreich, haben auch die Anmeldung für jüngere Altersgruppen schon geöffnet. "Die anderen Bundesländer werden hier folgen", sagte Kurz auf Nachfrage. Allerdings muss diese Ankündigung noch in einer Verordnung festgehalten werden. "Das wird in wenigen Tagen der Fall sein", ergänzte Mückstein. Demnach bleibt die Alterspriorisierung grundsätzlich aufrecht, Impfärztinnen und -ärzte könnte diese aber aus unterschiedlichen Gründen aufheben.

Wie die weitere Vorgehensweise in Sachen Lockerungen bzw. Aufhebung mancher Maßnahmen sich gestalten wird, wird die Bundesregierung mit den Landeshauptleuten sowie Expertinnen und Experten am Freitag nächster Woche entscheiden. Als Beispiel wurde in diesem Zusammenhang die Verpflichtung, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, genannt. 

Vakzin für Kinder vor Zulassung

Die Öffnung der Impfangebote dürfte bald auch Kinder und Jugendliche betreffen. Laut einer Aussage von Mückstein dürfte das Vakzin von Biontech/Pfizer "in wenigen Stunden oder Tagen" von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zugelassen werden. 

Zudem soll es im Herbst auch ein Angebot für eine sogenannte Booster-Impfung geben - also eine dritte Impfung. Genaue Empfehlungen der Experten dazu werden in wenigen Wochen folgen, so Herwig Kollaritsch, Mitglied des Nationalen Impfgremiums. Bei der dritten Impfung geht es darum, den Immunschutz aufrechtzuerhalten. Aktuell wird davon ausgegangen, dass der volle Schutz nach Vollimmunisierung sechs bis neun Monate bestehen bleibt und dann abnimmt.

 

Kommentare (2)
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Hausschuh
0
10
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Verstehe das wer wolle!

Die Impfung wird fuer alle Altersgruppen freigegeben.
Die Alterspriorisierung bleibt auftecht.

Also was jetzt ? Willkür?? Vitamin B ? Oder was ??

Bobby_01
21
29
Lesenswert?

das hat

Kurz wohl den Ländern übertragen!
Was will er jetzt wieder.
Berichtet er von seinem Sputnik deal?