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Nach Machtkampf mit Söder Kanzlerkandidat Laschet: Der müde Sieger

Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union. Die Suche nach dem rechten Programm geht aber weiter. Im Ausland verunsichert vor allem die Russland-Politk des CDU-Chefs.

Armin Laschet, 60, steht als Gewinner im Streit der beiden deutschen konservativen Schwesterparteien fest © AFP
 

Am Ende ging alles ganz schnell. "Die Würfel sind gefallen", sagte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Vormittag in München und stellte unmissverständlich fest: „Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union.“ In der Nacht zuvor hatte sich in Berlin nach einer mehrstündigen Sitzung des CDU-Bundesvorstands mit einer Drei-Viertel-Mehrheit für Laschet als Spitzenkandidat ausgesprochen. Herausforderer Söder drehte bei und akzeptierte den Beschluss. Noch ehe am Nachmittag die Bundestagsfraktion der Union tagte, gratulierte er dem CDU-Vorsitzenden. „Für die schwierige Aufgabe viel Erfolg“, so Söder.

Kommentare (1)
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wjs13
6
7
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Kritischer wird Laschets Russlands-Politik gesehen

wird er gleich sympathischer, wenn er beim allgemeinen Putin-Bashing nicht mitmacht.