Während anderorts in Europa Flughäfen im Chaos versinken, sind Bilder gestrandeter Touristen in Griechenland bislang ausgeblieben. Und das trotz rekordverdächtiger Ankünfte: Im Vergleich zum schwachen, von der Coronapandemie geprägten Vorjahr sind im Juni dieses Jahres am Athener Flughafen und Regionalflughäfen wie Kreta, Skiathos und Mykonos fast 3,5 Millionen Gäste angekommen. Das seien dreimal so viele wie im Juni 2021, sagte Tourismusminister Vassilis Kikilias. Die wegen der Sanktionen ausbleibenden russischen Gäste hätten Besucher aus Balkanländern wie Serbien, Rumänien und Bulgarien wettgemacht. Hoch im Kurs steht Hellas heuer auch bei Touristen aus den USA, die durch so viele Direktflüge wie noch nie mit dem Land verbunden sind.