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Ärger mit der PostBehördenbriefe falsch zugestellt: Wer haftet für Fristversäumnisse?

Wer Post von Behörden oder Ämtern bekommt, muss binnen einer bestimmten Frist reagieren, um gröberen Schaden zu vermeiden bzw. sein Recht in Anspruch nehmen zu können. Was tun, wenn die Hinterlegung eines RSa-Briefes an falscher Adresse erfolgt und der Empfänger viel zu spät davon erfährt?

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Kommt es regelmäßig zu Fehlzustellungen, hilft in letzter Konsequenz die Poststreitschlichtung © (c) Sergey Novikov - stock.adobe.com (Photographer:Sergey Novikov (Ser)
 

Unsere Leserin wohnt in einem Mehrparteienhaus an einer Straßenecke. Für das Gebäude gibt es also zwei Postanschriften mit unterschiedlichen Straßennamen. "Nun haben wir seit zirka einem Jahr einen neuen Briefträger im Rayon, der die Post offenbar nach Lust und Laune einwirft", sagt unsere Leserin, die ständig Zuschriften in ihrem Postfach findet, bei denen weder Adressat noch Straßenname stimmen. "Wir verstehen uns innerhalb der Wohnanlage ganz gut, aber was passiert, wenn die Post einmal mehrere Wochen bei einem anderen liegenbleibt und dabei Fristen auslaufen?", fragt sich die Frau, die dabei an sogenannte RSb- und  RSa-Briefe denkt. Konkret musste sie schon einmal einen höheren Betrag für eine Verkehrsstrafe einzahlen, weil sie das Schriftstück aus den beschriebenen Gründen erst verspätet in die Hände bekam.

Kommentare (1)
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VH7F
0
2
Lesenswert?

Bei uns kommt auch vor, dass der Postler nicht läutet

und den eingeschrieben Brief oder Packerl wieder mit zur Abholung nimmt. Sollte auch nicht sein.