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Verjährungsfristen für Verkehrsstrafen Strafverfügung erst nach einem Jahr: Muss man das noch bezahlen?

Was es mit der einjährigen Verfolgungsfrist wirklich auf sich hat und warum man bei Strafverfügungen auf jeden Fall „aktiv“ werden muss.

Manchmal flattern Strafverfügungen für eine Geschwindigkeitsübertretung erst spät ins Haus. Ignorieren darf man sie aber nicht! © (c) Gina Sanders - stock.adobe.com
 

Wer in seinem Autofahrerleben schon ein paar Strafzettel gesammelt hat, weiß: Es kommt vor, dass Strafverfügungen erst viele Monate nach der Begehung der Verwaltungsübertretung ausgeschickt werden. Gemeinhin herrscht die Meinung: Nach einem Jahr ist alles verjährt. Aber stimmt das so wirklich? Wir haben bei der ÖAMTC-Verkehrsjuristin Gabriele Zöscher nachgefragt und stellen fest: Verfolgungsverjährung ist gemäß dem Verwaltungsstrafgesetz etwas anderes als Strafbarkeitsverjährung. Und dann wäre da auch noch die Vollstreckungsverjährung. Aber eines nach dem anderen, und nehmen wir ein konkretes Beispiel dafür: eine Geschwindigkeitsübertretung, die am 1. September 2020 in Österreich begangen wurde.

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