Mitte Dezember geht der erste Abschnitt der neuen Fernwärmeleitung der Bioenergie Gruppe vom Fundermax-Werk in St. Veit bis zum Gewerbepark Blintendorf in Betrieb. Damit erhalten die ersten Abnehmer, vor allem Betriebe im Gewerbepark, Fernwärme über die neue Leitung.

Die Fertigstellung des zweiten Abschnitts der Leitung über Maria Saal bis nach Klagenfurt ist für Ende 2025 geplant. Damit können künftig bis zu 10.000 weitere Kärntner Haushalte klimafreundlich und sicher mit Wärme von Fundermax versorgt werden – aus im Betrieb anfallender Restwärme, ohne den Einsatz zusätzlicher Brennstoffe.

Gernot Schöbitz, Unternehmenssprecher und Geschäftsführer von Fundermax: „Fernwärme aus Industriebetrieben leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Klimaneutralität. Seit Jahrzehnten stellt Fundermax sicher und umweltfreundlich Wärme für tausende Haushalte in St. Veit zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, dies durch unsere Investitionen und gemeinsam mit unseren Partnern um bis zu 10.000 zusätzliche Haushalte in der Region ausweiten zu können.“

„Mit der Inbetriebnahme des ersten Abschnitts der neuen Fernwärmeleitung von St. Veit nach Klagenfurt wird es ab Mitte Dezember möglich sein, den Gewerbepark Blintendorf mit Wärme zu versorgen. In Kooperation mit der Firma HSH-Nahwärme, geführt von der Familie Rattenberger, wird eine zuverlässige, regionale und umweltfreundliche Energieversorgung für die dort ansässigen Betriebe gewährleistet. Dadurch leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zur Förderung nachhaltiger Energiequellen“, erklärt Jakob Edler, Geschäftsführer der Bioenergie Gruppe.

Fernwärme seit 30 Jahren

Fundermax liefert seit mehr als 30 Jahren in Zusammenarbeit mit der Kelag klimafreundliche Fernwärme für Abnehmer in St. Veit, aktuell sind es rund 4000 Haushalte. Dank der neuen Fernwärmeleitung der Bioenergie Gruppe können künftig bis zu 10.000 weitere Kärntner Haushalte klimafreundlich und sicher mit Wärme von Fundermax versorgt werden.

Um so viel Restwärme wie möglich aus den Produktionsanlagen in nutzbare Fernwärme umwandeln zu können, hat Fundermax die Dampfturbinen der Energieerzeugungsanlage im Werk St. Veit modernisiert und die Effizienz beträchtlich erhöht. Dafür wurden fünf Millionen Euro investiert. Der Anteil der nutzbaren Energie konnte damit von 60 auf 90 Prozent gesteigert und die thermische Energieproduktion sogar von 25 auf 50 Megawatt verdoppelt werden. Dies konnte ohne den Einsatz zusätzlicher Brennstoffe erreicht werden und stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende Kärntens dar. Sämtliche Arbeiten von Fundermax für die Umwandlung und Lieferung der Fernwärme in die neue Fernwärmeleitung wurden bereits abgeschlossen.