Zeitgemäße Bildungs- und Arbeitsprozesse ohne die Nutzung digitaler Technologien? Wohl kaum denkbar. Digitale und informatische Kompetenzen sind für die Teilhabe an der Gesellschaft unerlässlich. Um diese Kompetenzen zu erheben und zu vergleichen, gibt es den österreichweiten „Digi-Check“. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Abteilung Präs/16 (IT-Didaktik) und I/11 (Kaufmännische Schulen) des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Ziel ist es, die digitalen Kompetenzen an den kaufmännischen Schulen zu messen. Damit haben Handelsakademien die Möglichkeit, die Fähigkeiten der Lernenden der vierten Jahrgänge, insbesondere in den Unterrichtsgegenständen „Wirtschaftsinformatik“ sowie „Office Management und angewandte Informatik“, nachzuweisen.

Landessieg und zweiter Platz

Dieser bundesweite Bewerb findet jährlich im März und April statt. Die offiziellen Ergebnisse werden im Mai bekanntgegeben. Gelöst werden müssen Aufgaben aus folgenden fünf Bereichen: Grundlagen (Betriebssysteme und Netzwerk), Textverarbeitung, Kalkulationen, Präsentationen und Datenbanken.

Hinter den diesjährigen Check kann die Handelsakademie Lienz einen Haken setzen: Über drei Viertel der Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgänge konnten ausgezeichnet werden, weil sie über 60 Prozent erreichten, 19 von ihnen schafften sogar über 80 Prozent und erreichten das Level „A“. Besonders herausgestochen ist jedoch Elena Walder. Sie konnte 99 Prozent der Aufgaben richtig bearbeiten und kürte sich damit nicht nur zur Landessiegerin, sondern erreichte bundesweit den zweiten Platz.

Elena Walder sicherte sich den Landessieg und bundesweit den zweiten Platz
Elena Walder sicherte sich den Landessieg und bundesweit den zweiten Platz © HAK Lienz