Kommt es zwischen der Gemeinde Matrei und dem von ihr geklagten Bauern doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung? Zumindest ist die Klage, die eine Mehrheit im Gemeinderat von Matrei im Herbst des Vorjahres nach heftigen Diskussionen beschloss, zurückgestellt. Stattdessen wurde beim Bezirksgericht Lienz parteieinvernehmlich ein sogenanntes „einfaches Ruhen“ vereinbart, damit die Streitparteien sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eine außergerichtliche Lösung finden können. Drei Monate hätte man für diese Zeit, berichtete Bürgermeister Raimund Steiner von der „Matreier Liste“ bei der gestrigen Gemeinderatssitzung auf Nachfrage von David Köll („Gemeinsam für Matrei“). Der Gerichtsverhandlung am 20. Februar wohnte Gemeinderechtsvertreter Gernot Gasser bei, der zur Klagsführung bemächtigt war.