Eine neue Wildbachverbauung, hier und da noch Erd- und Schotterhaufen und durch ein bisschen Schnee eine weihnachtliche Atmosphäre – so sieht es derzeit in der Gemeinde Baldramsdorf aus. Vier Monate nach der Unwetterkatastrophe. Es war nämlich der Abend des 25. August, als ein heftiges Unwetter über Baldramsdorf hinwegfegte. Besonders betroffen waren die Ortschaften Schwaig und Schüttbach. Eine Gewitterzelle verharrte stundenlang über der Goldeckgruppe und führte zu extremen Niederschlägen von mindestens 90 Millimetern pro Quadratmeter. Infolge des Unwetters traten mehrere Bäche über die Ufer, was zu erheblichen Schäden in der Region führte.