Die wirtschaftlichen Kosten von Wetterkatastrophen werden durch den Klimawandel weiter massiv zunehmen. Das zeigen Berechnungen des Swiss Re Institute, dem weltweit zweitgrößten Rückversicherer. Bereits jetzt sorgen Überschwemmungen, tropische Wirbelstürme, Winterstürme in Europa und schwere Gewitter pro Jahr für wirtschaftliche Schäden von geschätzten 200 Milliarden US-Dollar (rund 180 Milliarden Euro). Allein die US-Wirtschaft verliere durch diese vier Wettergefahren fast 0,4 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (97 Milliarden US-Dollar). Und die Gefahrenlage verschärft sich weiter, errechnete das Swiss Re Institute. Der Rückversicherer erstellte eine Rangliste von 36 Ländern, in denen diese Wetterkatastrophen bezogen auf die Wirtschaftsleistung die größten Schäden verursachen.
Klimawandel
Österreich weltweit bei wirtschaftlichen Kosten für Unwetterschäden im Spitzenfeld
Analyse.
Überschwemmungen, Stürme und schwere Gewitter verursachen weltweit Kosten von 180 Milliarden Euro. Studie des Rückversicherers Swiss Re weist Österreich unter 36 gefährdeten Staaten an vierter Stelle aus.
© Weichselbraun