In Baldramsdorf ist seit Sonntag nichts mehr wie es einmal war: In den späten Abendstunden zog ein heftiges Unwetter über die Oberkärntner Gemeinde und traf vor allem die Ortschaften Schwaig und Schüttbach schwer. Für die Bewohner eine Nacht, wie sie sie zuvor noch nie erlebt hatten: Muren waren abgegangen, die Baldramsdorfer Landesstraße L5 musste gesperrt werden, der Schwaigerbach trat über die Ufer. Getroffen hatte es auch die Talstation der Goldeck Bergbahnen, die seitdem nur über Lendorf erreichbar ist. „In dem Gebiet sind viele Bäume umgestürzt, es gibt schwere Schäden am Berg, unter anderem wurden die Liftanlagen unterspült. In der Nacht hat auch der Blitz in die Anlage eingeschlagen“, sagt Erik Zechmann, Geschäftsführer der Goldeck Bergbahnen. Man hofft, den Betrieb am Wochenende wieder aufnehmen zu können.
„Wunden müssen heilen“
Nach Unwettern ist in Baldramsdorf keine Spur von Normalität
Nach dem schweren Unwetter Sonntagabend schreiten in der Gemeinde Baldramsdorf die Aufräumarbeiten voran. Gefahr bestehe keine mehr, was bleibt sind seelische Wunden.
© Helmuth Weichselbraun