Der Wolfsberger Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung Ende Februar, wie berichtet, grünes Licht für die von der zur Johann Offner Unternehmensgruppe gehörenden KLH-Massivholz Wiesenau GmbH beantragten Umwidmung. Trotz des Protestes von Anrainern wurden nach einer positiven Vorprüfung der zuständigen Fachabteilung des Landes knapp sieben Hektar Grünland in Ritzing in Bauland für die industrielle Nutzung umgewidmet. Nach dem einstimmigen Beschluss, der erst durch den Bescheid des Amtes der Kärntner Landesregierung rechtskräftig wird, hagelt es nun Kritik, nicht an der Korrektheit des von der Stadtgemeinde Wolfsberg durchgeführten Widmungsverfahrens, sondern an der Vorgehensweise der Wolfsberger Stadtpolitik.
Bei Umwidmung
Anrainer kritisieren Vorgehensweise der Stadt Wolfsberg
Neben Anrainern übt auch Bürgermeister Günther Vallant (SPÖ) aus Frantschach-St. Gertraud Kritik an fehlenden Gesprächen im Vorfeld des Widmungsverfahrens für das geplante KLH-Werk.
© Traussnig, Mörth