In Slowenien verbreiteten sich in den letzten Tagen in sozialen Netzwerken Meldungen über einen Hund, der, obwohl er nur eine verletzte Pfote hatte, in einem Tierheim eingeschläfert wurde. Hasspostings und Hetze gegen die Verantwortlichen wurden verbreitet. Tierarzt und Veterinäramt erhielten sogar Morddrohungen, schreibt 24ur.com.
Die Flut an Drohungen nahm solche Ausmaße an, dass sich die Behörde für Lebensmittel, Veterinärmedizin und Pflanzenschutz, am Freitag per Presseaussendung zum Fall äußerte: „Am Tag nach der Aufnahme ins Tierheim wurde der Hund nach professionellem Ermessen von einem Vertragstierarzt des Tierheims eingeschläfert. Dies geschah nicht auf Anordnung der Behörde“, erklären sie und klären auch über die genauen Hintergründe auf.
Slowenien
Morddrohungen gegen Tierarzt nach Einschläferung von Hund im Heim
In Slowenien wurde ein Hund im Tierheim eingeschläfert. Im Netz verbreitete sich die Nachricht, dass das Tier nur wegen einer verletzten Pfote sterben musste. Tierarzt und Veterinärbehörde erhielten Morddrohungen.
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