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Anonyme AnzeigenTrauernde Familie klagt über "Hexenjagd" nach Corona-Todesfall

Flut anonymer Anzeigen rückt einen Todesfall in St. Urban in die Nähe der Politik. Jetzt wehren sich die Angehörigen des Verstorbenen und bitten um Pietät.

Einer der Kränze am Grab. Die Verabschiedung fand am Dienstag statt
Einer der Kränze am Grab. Die Verabschiedung fand am Dienstag statt © G. Lux
 

Einige Blumen auf den Kränzen lassen schon die Köpfe hängen, aber die meisten hat der Regen frisch gehalten – frisch wie das Gerede im Ort. Man spricht in St. Urban auch Tage nach der Verabschiedung, sie fand am Dienstag statt, noch immer über den Todesfall. Er betraf einen 74-jährigen Pensionisten aus dem Ort: mehrfacher Opa, bekannt, beliebt, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der Mann ohne Vorerkrankungen starb nach mehreren Tagen im künstlichen Tiefschlaf am 20. April auf der Intensivstation des Klinikums Klagenfurt an Corona.