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Forscherin warnt"Die sich massiv verschärfende Ungleichheit ist das dringlichste Problem"

Die Kulturwissenschaftlerin Alexandra Schwell spricht im Chefpresso-Sonntagsinterview über soziale und kulturelle Folgen der Krise, Entbehrungen für junge Menschen, Bildungsdefizite und Umarmungen.

Alexandra Schwell forscht und lehrt an der Universität Klagenfurt © Wolfgang Jannach
 

Vor einem Jahr wurde in Österreich der erste Lockdown ausgerufen. Es gab Unsicherheit, Hamsterkäufe. Damals sagten Sie, wir seien im Risikomodus. Sind wir das heute noch?
ALEXANDRA SCHWELL: Im Risikomodus kann ich eine Bedrohung einschätzen. Da muss ich außerordentliche Maßnahmen setzen, aber ich kann sie planen und einschätzen, wie und ob sie wirken. Davon unterscheidet sich der Krisenmodus, da weiß ich nicht, wie meine Handlungen wirken, die Unsicherheit ist größer, es kann in verschiedene Richtungen kippen. Wir fahren immer noch auf Sicht, auch wenn die Sicht weiter geworden ist.

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Danke für Ihr Verständnis.

romagnolo
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Lesenswert?

Unaufgeregt und klar alles auf den Punkt gebracht.

Danke