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Erfolgreiche BerufungFreispruch drei Jahre nach tödlichem Bootsunfall am Wörthersee

Bootsführer wurde nach mehreren Verhandlungen und Verurteilungen endgültig freigesprochen. Verurteilter Unfalllenker konnte Fußfessel in der Vorwoche ablegen.

Die Wasserrettung musste den getöteten Beifahrer bergen
Die Wasserrettung musste den getöteten Beifahrer bergen © Raunig
 

Drei Jahre nach einem tödlichen Bootsunfall am Wörthersee ist ein 35-jähriger Kärntner am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung durch Unterlassung freigesprochen worden. Der Mann war Bootsführer während einer Fahrt auf dem See, in deren Lauf ein alkoholisierter Fahrgast das Steuer übernommen und einen für seinen Freund tödlichen Unfall verursachte hatte.

Kommentare (7)

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thebrian81
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Wer es sich leisten kann.....

Eine große Menge Geld in die Hand nehmen und Anwälte nach Details suchen lassen. Immer wieder beeinspruchen und.....es funktioniert! Wie heißt es so schön: alle sind gleich, nur manche gleicher!

scionescio
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Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand sagt ein Sprichwort ...

... mein Vater hat mir gesagt, dass man von einem Gericht mit Sicherheit ein Urteil bekommt, aber nicht unbedingt immer auch Gerechtigkeit.
Für jeden, der sich auch nur ein bisschen mit dem Fall beschäftigt hat, sind die Urteile ein Schlag ins Gesicht und zeigen einmal mehr, wie leicht man es sich in Österreich richten kann, wenn man die richtigen Leute kennt und genug Geld hat!

dude
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Völlig Ihrer Meinung scionescio!

Was ich - abgesehen von den außerordentlich milden Urteilen in diesem Fall -bemerkenswert finde, ist der Maulkorb, der der Presse auferlegt wurde! Obwohl der alkoholisierte Unfalllenker eine Person von öffentlichem Interesse ist, schweigt sich jedes einzelne Medium über die bekannte Identität aus! Und dieser ehrenwerte Herr geht mittlerweilen in der Adabei- und Bussi-Bussi-Seitenblicke-Gesellschaft wieder ein und aus! Ekelhaft! Hoffentlich nicht wieder in den Society-Beach-Clubs am Wörthersee!

levis555
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@ dude. Weiss eigentlich eh jeder, um wen es sich beim Beschuldigten handelt,

...welcher Partei er angehört,
...wo und als was er beruflich engagiert war,
...wo er heute tätig ist.
Wer das nicht weiss, dem nützt es auch nichts, wenn er den Namen in der Zeitung liest

gonde
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Hat er es endlich erreicht! Unfassbar!

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pink69
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Otto

Normalverbraucher sitzt bei solch einer Sache für Jahre und ein anderer wie dieser bekommt eine Fussfessel und geht in kürzester Zeit frei.../ sogar so schnell das dieser nicht einmal Berufungen abwarten muss/ super fairer Rechtsstaat Österreich... oh Du mein..

GordonKelz
2
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Man muss alles beeinspruchen....

...und sei es noch so aussichtslos...Grasser macht das seit mehr als 10 Jahren...
Gordon Kelz