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Corona in Kärnten und OsttirolKindergärten bleiben zu, Zahl der Anzeigen in Villach gestiegen

++ Kindergärten bis mindestens 13. April zu ++ Die meisten Erkrankten (57) gibt es in der Stadt Klagenfurt ++ Weiterhin rund 300 Tests pro Tag in Kärnten ++ Alle Entwicklungen des Tages aus Kärnten und Osttirol lesen Sie hier.

© APA
 

Wir sind in der dritten Woche mit den strikten Beschränkungen wegen der Corona-Krise. Die 11.000er-Marke bei den bestätigten Coronafällen in Österreich wurde überschritten, laut Gesundheitsministerium sind es 11.108 Personen (Stand 2. April, 21 Uhr). In Kärnten sind 300 am Virus erkrankt. Zwei Todesfälle sind zu beklagen. 114 positiv Getestete gibt es derzeit in Osttirol.

Die Ereignisse im Ticker 

Weiterhin rund 300 Tests pro Tag in Kärnten

Durch den bekannten Engpass beim Testmaterial werden in Kärnten weiterhin nur rund 300 Tests pro Tag auf das neuartige Coronavirus durchgeführt. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sagte, stünden in Kärnten sonst Kapazitäten für die Auswertung von mehr als 1.000 Tests täglich bereit. Weil es noch immer zu wenig Testmaterial gebe, werde nach Prioritäten getestet - am wichtigsten seien dabei Patienten und das medizinische Personal, gesunde Personen ohne Symptome hätten keine Priorität. Neue Coronavirus-Hotspots gebe es in Kärnten nicht.

Zahl der Anzeigen in Villach auf 206 gestiegen

Weitere zwölf Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Vorgaben des Ministeriums gab es heute in Villach. Es ging dabei durchwegs um die Nichteinhaltung von Abstandsregeln und Zusammenkünften von Personen, die nicht im selben Haushalt leben. Damit gibt es in der Stadt bereits 206 Anzeigen seit Inkrafttreten der Maßnahmen. >>> Hier mehr zu diesem Thema

Kurzarbeit bei Austria Klagenfurt

Während der Corona-Krise muss der Ball in Waidmannsdorf ruhen. Aus diesem Grund haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins, darunter auch das Trainerteam und die Burschen, geschlossen der Kurzarbeit zugestimmt.Die aktuelle Situation stellt eine große Herausforderung dar, der wir uns wie jeder andere Verein stellen müssen. Um diese Krise meistern zu können, müssen wir genauso eng zusammenstehen, wie wir es bisher getan haben“, so Präsident Ivica Peric.

„Drive-in-Station“ für Corona-Tests

Zur schnellen Abwicklung von Coronavirus-Verdachtsfällen gibt es am Parkplatz Zettersfeld in Lienz eine Screening-Stützpunkt. Seit Montag kommen hier einige ergänzende Maßnahmen zur Umsetzung, wie die neu zugeteilte Schutzausrüstung des Landes. Des weiteren werden sich im April bis zu acht Ärzte den Dienst an dieser "Drive-in-Station" teilen. Im März waren es bis zu fünf Ärzte. „Obwohl wir durch den recht nahen Kontakt mit Verdachtsfällen einem deutlich erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, können wir durch konsequentes Tragen der persönlichen Schutzausrüstung dieses Risiko signifikant reduzieren. Wir halten das Abstrichteam bewusst klein. Zudem kontrollieren wir uns selbst regelmäßig mit Rachenabstrichen, um die Probanden keinem Ansteckungsrisiko auszusetzen“, sagt Franz Krösslhuber, Teamleiter der Screening-Station in Lienz. >>> Hier zum vollständigen Artikel

Wie viele Menschen steckt ein Infizierter an?

Was steckt hinter der Reproduktionszahl R0 und wie viele weitere Menschen steckt ein Infizierter in Österreich an? Die Antworten im aktuellen Podcast.

Zakany gibt Einblicke in seine Welt 

Austria-Klagenfurt-Kapitän Sandro Zakany spricht in der "Zwangsause" über Saison-Szenario, Disziplin und nervige "Experten". >>> Hier das Interview

Generelles Besuchsverbot in KABEG-Spitälern gilt weiterhin

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter gilt in den KABEG-Spitälern weiterhin ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen und nach Rücksprache mit dem medizinischen Personal an der Palliativstation, den Kinderabteilungen und im Bereich der Geburtshilfe möglich. „Insbesondere im Krankenhaus muss sehr sensibel mit der Infektionsgefahr umgegangen werden“, betont Gesundheitsreferentin Beate Prettner am Donnerstag. Sie dankt allen, die sich an die wichtigen Vorgaben und Regelungen halten: „Sie schützen damit sich selbst und andere – vor allem auch jene Menschen, die mit so großartigem Einsatz für die Patienten sorgen.“

Zwei neue Erlässe in Kraft gesetzt

Zwei neue Erlässe bezüglich Versammlungsrecht und den eingeschränkten Kindergartenbetrieb wurden heute, Donnerstag, in der Koordinationssitzung des Landes Kärnten bezüglich Coronavirus bekannt gegeben. Außerdem Neuigkeiten die Covid-19-Tests betreffend. Zum Schutz der Bevölkerung vor einer rascheren Ausbreitung des Coronavirus war von Rudolf Anschober, Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, gemäß Epidemiegesetz ursprünglich die Schließung der Kindergärten vom 18. März bis zum Anfang der Osterferien, am 3. April, erlassen worden. Eltern, die keine anderen Betreuungsmöglichkeit hatten, konnten die Kinder aber weiterhin in den Kindergarten bringen. „Heute wurde per Erlass bestimmt, dass der bisherige eingeschränkte Kindergartenbetrieb bis 13. April verlängert wird, und die Betreuungsmöglichkeit weiterhin bestehen bleibt. Dies gilt insbesondere für jene Eltern, die es aufgrund der beruflichen Tätigkeit einen Kindergarten dringend benötigen“, berichtete Peter Kaiser.

Zu einer weiteren Verschärfung sei es auch in Bezug auf das Versammlungsverbot gekommen: „Per Erlass des Bundesministers wurden die Bezirksverwaltungsbehörden angewiesen, sämtliche Zusammenkünfte in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, bis auf Weiteres zu untersagen“, so der Landeshauptmann. Begräbnisse dürfen nur im engsten Familienkreis stattfinden mit einer Teilnahmezahl von insgesamt höchstens zehn Personen. Hochzeiten sind mit fünf Personen limitiert. Von der Anordnung nicht erfasst sind Zusammenkünfte allgemeiner Vetretungskörper, von Organen von Gebietskörperschaften, von Organen von Körperschaften öffentlichen Rechts, im Rahmen der öffentlichen Verwaltung, der Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes, des Österreichischen Bundesheeres, der Rettungsorganisationen, der Feuerwehr, zur Kinderbetreuung, nach völkerrechtlichen Verpflichtungen, zu beruflichen Tätigkeiten, in Massenbeförderungsmitteln und in extra genannten Betrieben.

Zahl der Infizierten steigt kontinuierlich

Die Zahl mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt bei uns langsam, aber koninuierlich an. Laut Gesundheitsministerium (Stand: Donnerstag, 15 Uhr) sind in Kärnten 300 Krankheitsfälle bekannt, um sieben mehr als am Mittwoch. Von diesen 300 sind laut Sozialministerium 28 in Krankenhäusern, davon elf auf Intensivstationen. Die meisten Erkrankten gibt es derzeit im Bezirk Klagenfurt-Stadt mit 57 und im Bezirk Völkermarkt mit 45. In Osttirol sind 114 Personen mit dem Virus infiziert, um fünf mehr als am Tag zuvor (Stand: Donnerstag, 15 Uhr).

Primarius Oberlerchner im Gespräch

Kärntner Städtebund fordert Aussetzung der Landesumlage

Die Vizepräsidentin des Österreichischen und Obfrau des Kärntner Städtebundes, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, sieht durch die Corona-Krise massive finanzielle Probleme auf die Städte zukommen und fordert als Sofortmaßnahme eine Aussetzung der Landesumlage. Mathiaschitz teilt damit die Befürchtungen des Kärntner Gemeindebundes. Konkret würden die Kommunalsteuer und Bundesertragsteile einbrechen, während Ausgaben, beispielsweise im Sozial- und Gesundheitsbereich, drastisch zunehmen werden. 

Die Aussetzung der Landesumlage sei aber nur ein erster Schritt.
 „Wir brauchen dringend ein Hilfspaket für die Kommunen, um wieder Luft zum Atmen zu haben“, so Mathiaschitz.

Magistrat mit eingeschränktem Betrieb in der Osterwoche

In der bevorstehenden Osterwoche reduziert der Magistrat seinen Betrieb. Besetzt bleiben systemrelevanten Abteilungen, für andere Organisationseinheiten wurde im Einvernehmen mit der Personalvertretung vereinbart, Urlaub abzubauen. Anliegen können elektronisch übermittelt werden. Die einheitliche Email-Adresse lautet service@villach.at. Auch das Bürgerservice beim Haupteingang des Rathauses hat für unaufschiebbare Angelegenheiten von 8 bis 12 sowie von 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Stadt Villach sperrt Grillplatz an der Gail

Ab Freitag, gilt für den bekannten Grillplatz Auen an der Gail ein generelles Betretungsverbot. Die Stadt Villach reagiert damit auf Menschenansammlungen, die in den vergangenen Tagen am Grillplatz beobachtet wurden. Auch der Wasenboden und die Villacher Alpenstraße bleiben bis auf Weiteres gesperrt. Bei Verstößen drohen empfindliche Geldstrafen. Die Sperren dienen der Eindämmung des Coronavirus. 

Erste Coronapatienten im Krankenhaus Spittal

Bis vor wenigen Tagen war es ruhig im Krankenhaus Spittal, doch aktuell gibt es die ersten beiden Coronapatienten, die dort behandelt werden. Laut Krankenhaussprecher Michael Slamanig befindet sich ein Patient in intensivmedizinischer Behandlung, der zweite wird auf der Coronastation betreut. Jener Patient, dessen gesundheitlicher Zustand nicht so gravierend ist, wurde im Rahmen einer Testung im Corona-Container, der vor dem Spital aufgestellt ist, positiv getestet. Er wird voraussichtlich bald in häusliche Pflege entlassen.

Wie berichtet ist die Gesundheitseinrichtung zum Corona-Krankenhaus für Oberkärnten ernannt worden. Neun Intensivbetten stehen bereit, ein isolierter Corona-Bereich wurde für jene Patienten, die keine intensivmedizinische Betreuung benötigen, eingerichtet, und vor dem Spital wurde bereits Anfang März ein Testcontainer in Betrieb genommen. Dort werden täglich mehrere Verdachtsfälle geprüft.

Besucher und Fieranten setzen auf Gesichtsmasken

Frisches Faschiertes, Mohntorten und Nusspotizen: Die Marktstände am Benediktinermarkt waren am Donnerstag gut gefüllt. Für viele Besucher stellt der Markt eine willkommene Abwechslung zu der ansonsten leer gefegten Innenstadt dar - weshalb die meisten von ihnen verständnisvoll auf die Corona-Schutzmaßnahmen reagierten. "Die Menschen sind froh, dass der Benediktinermarkt zumindest etwas Leben in die Stadt bringt. Für sie wäre es das Schlimmste, wenn er auch noch gesperrt werden müsste. Deshalb verhalten sie sich diszipliniert, und halten Abstand", erzählte einer der Ordnungswachbeamten, der mit seinem Kollegen über den Platz patroullierte. Fast alle Standler trugen Handschuhe und Masken, die zum Teil auch für launige Gespräche sorgten. >>> Hier mehr!

Strandbad: See-Promenade gesperrt!

Aufgrund verschärfter Corona-Vorschriften für Bauarbeiten konnten die geplanten Instandhaltungs- und Reparaturtätigkeiten im Klagenfurter Strandbad noch nicht zur Gänze abgeschlossen werden. Aus diesem Grund wird ab morgen, Freitag (3. April), die Ostbucht-Promenade ab dem Strandbad Klagenfurt für Spaziergänger gesperrt. Ein Flanieren entlang des Wörthersees mit vorgeschriebenem Abstand zu anderen Personen ist dann am Friedelstrand nur mehr bis zum Strandbad-Bereich möglich. Wann die drei Klagenfurter STWStrandbäder (Strandbad, Loretto, Maiernigg) öffnen und die neue Saison für Badegäste beginnt, wird nach Ostern geklärt. 

An der Seepromenade ist einiges los Foto © Raunig

MAKERSPACE Carinthia unterstützt Gesichtsschutz-Entwicklung

Die Coronakrise hat Kärnten, Österreich und die ganze Welt fest im Griff. Zahlreiche Betriebe sind zur vorübergehenden Schließung gezwungen oder können nur unter hohen Auflagen weiterhin für die Bevölkerung da sein. Auch der MAKERSPACE Carinthia hat seine Garagentore mit 16. März geschlossen. „Diese Maßnahme war zum Wohle unserer Maker und der ganzen Bevölkerung notwendig“, bestätigt Thomas Moser, Geschäftsführer des MAKERSPACE Carinthia.

In Krisenzeiten sind es die Solidarität, der Einfallsreichtum, der Unternehmergeist und das Zusammenhalten, die uns nach vorne blicken lassen. „Hier hat sich die Kärntner Maker-Community besonders hervorgetan. Allen voran die Firma plasticpreneur, die mit einem Gesichtsschutz-Entwurf auf uns zu gekommen ist“, erklärt Moser. Das österreichische Start-up, das sich auf die Weiterverwertung und -verwendung von Kunststoffen spezialisiert hat und bereits im MAKERSPACE Carinthia entwickelt, gestaltete ein Konzept für ein sogenanntes „Face Shield“.

VSV lässt eigene Mundschutzmasken für Fans fertigen

Mund-Nasenmasken im Fandesign gibt es ab sofort im VSV-Shop. Damit soll der Verein in der herausfordernden Coronaphase wirtschaftlich unterstützt werden.

Ein Infizierter, 30 Coronatests negativ

Seit Donnerstagmittag liegen dem Militärkommando Kärnten die Testergebnisse vor. In der Spittaler Türkkaserne bleibt bei einem positiv getesteten Soldaten, restliche Testungen verliefen negativ.

Altglas- und Altstoffsammelstellen quellen über

Die Stadt Klagenfurt appelliert an die Bevölkerung, während der Coronakrise Altkleider und Altglas zu Hause aufzubewahren und erst zu entsorgen, wenn die Container geleert wurden.

Fahrplan für Klagenfurter Busse wird weiter reduziert

Ab Montag, 6. April, wird der Fahrplan für alle KMG-Busse den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die meisten Busse fahren dann nur mehr im Stundentakt.

Pflege: Prämie soll 24-Stunden-Betreuung in Kärnten sichern

Betreuerinnen, die ihren Turnus um zumindest vier Wochen verlängern, erhalten eine Prämie in Höhe von 500 Euro. Das Land schafft auch temporäre Alternativbetreuungen.

"Circus Dimitri": Wenn sich das Wohnzimmer in eine Manege verwandelt

"So lange tausend Sterne am Himmel stehen, wird unsere Zirkuswelt nicht untergehen": Zirkus-Direktor Dimitri Alberto bringt die magische Welt des "Circus Dimitri" live in die Wohnzimmer - um den Familien ein "bisschen Freude in dieser schwierigen Zeit" zu bereiten.

Anzeige Corona-Patient ging trotz Quarantäne zur Post

Positiv getesteter Villacher, der sich zuvor in Tirol aufgehalten hatte, soll gegen Quarantäne-Auflagen verstoßen haben. Behörde brachte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein.

Fünf weitere Infizierte in Osttirol

Von 109 auf 114 gesicherten Corona-Fällen ist die Zahl der infizierten Personen in Osttirol von Mittwoch auf Donnerstag gestiegen.

Rauchfangkehrer: Keine Termine laut Kehrplan, aber Notfallservice

„Viele Kunden haben die Termine in ihren Kalendern eingetragen und sind jetzt verständlicherweise verunsichert. Die Antwort lautet: Nein, derzeit werden keine Rauchfangkehrarbeiten laut Kehrplan durchgeführt“, stellt Michael Verderber, Landesinnungsmeister der Kärntner Rauchfangkehrer, klar. Alle bereits vereinbarten Kehrtermine werden nach Bewältigung der Coronakrise nachgeholt.

Im Notfall wird aber trotzdem geholfen: Die Kärntner Rauchfangkehrer haben einen Notfalldienst im Bereitschaftsmodus eingerichtet, der jederzeit bei Störfällen kontaktiert werden kann. Erreichbar ist der Notfalldienst ganz einfach durch einen Anruf beim örtlichen Rauchfangkehrer.

Land Kärnten unterstützt Veranstalter in der Corona-Krise

Seit 11. März 2020 wurden per Verordnung schrittweise sämtliche Veranstaltungen abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. „Diese Situation bringt für viele Veranstalter eine wirtschaftlich herausfordernde oder gar bedrohliche Situation. Wir müssen daher verhindern, dass aufgrund der diesjährigen Absagen, Veranstaltungen und Festivals in den nächsten Jahren gar nicht mehr stattfinden können, weil die Veranstalter in wirtschaftliche Schieflage kommen“, sagt Tourismusreferent LR Sebastian Schuschnig.

Das Tourismusreferat verlängere daher unbürokratisch in einem ersten Schritt alle Förderverträge und Unterstützungshilfen für Veranstalter, deren Events aufgrund der Verordnung des Bundes nicht stattfinden konnten bzw. können. „Damit bleibt für Veranstalter die bereits zugesagte Förderung auch bis 2021 aufrecht. Wir lassen niemanden im Stich, nur gemeinsam packen wir das“, so Schuschnig.

Osttirol - 68-Jähriger nicht an Coronavirus gestorben

Leiter der Wohn- und Pflegeheime spricht von Falschmeldung. Im Heim in Lienz hat sich Zahl der infizierten Heimbevohner erhöht.

Flugpolizei bekräftigt seine Einsatzbereitschaft

Das BMI Flugeinsatzstelle Klagenfurt hat sich mit zwei Einsatz- und Spezialhubschraubern und allen Crewmitgliedern lagebedingt der derzeitigen Situation angepasst. "Selbstverständlich können wir sicherstellen, in voller Stärke und ohne Zeitverzögerung zu agieren. Dies gilt für das gesamte Spektrum denkbarer Einsätze", heißt es in einer Aussendung.

Und: "Gerade in dieser Zeit sind wir besonders motiviert, mit uneingeschränktem Einsatzbetrieb für die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung da zu sein."

Kärntner des Tages: Der „Kutscher“ für die Allgemeinheit

Markus Rautner (49) fährt normalerweise den VSV-Teambus. Aktuell chauffiert der ehrenamtliche Sanitäter vom Samariterbund Ärzte zu Corona-Visiten.

#regionalkaufen: Sie liefern Geräte und Biomehl für zu Hause

Elektro Plankenauer aus Villach liefert auch in der Corona-Krise Elektrogeräte nach Hause. Beim Biohof Krappinger ist man auf Mehl und Öl spezialisiert. Die gesamte Liste der Betriebe und die Möglichkeit sich für die Aktion einzutragen, finden Sie hier.

Heute im Livestream: Wie schaffen wir es psychisch gut durch die Corona-Krise?

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Diese Zeit der Krise ist für viele Menschen auch eine besondere psychische Herausforderung. Primarius Herwig Oberlerchner spricht im Livestream über diese Ausnahmesituation.

Wenn Sie Hilfe brauchen: Apotheken-Notdienste in Kärnten und Osttirol

Hier finden Sie alle Kärntner und Osttiroler-Apotheken-Notdienste, die von Donnerstag, 2. April, 18 Uhr, bis Freitag, 3. April, 8 Uhr, Dienst haben.

Mit kreativen Ideen durch die Corona-Zeit

Was tun, damit einem die Decke nicht auf den Kopf fällt? Diese Oberkärntner geben ihre Ideen weiter und laden ein zum Mitmachen.

Land Kärnten arbeitet an zusätzlichen finanziellen Unterstützungen für die Land- und Forstwirtschaft

Die Kärntner Landwirtschaft ist von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stark betroffen. „Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung eine Aufstockung des Härtefallfonds zugesichert hat, von der auch die Nebenerwerbslandwirte umfasst sein werden“, so Kärntens Agrarreferent Martin Gruber. Eine Antragstellung für eine Unterstützung aus dem Härtefallfonds war bisher nur für Vollerwerbsbauern möglich. „Nun werden auch für Nebenerwerbslandwirte bis zu 6.000 Euro pro Betrieb für drei Monate zur Verfügung stehen“, informiert Gruber.

Die Holz- und Forstwirtschaft ist durch den Einbruch großer Absatzmärkte wie z. B. Italien hart getroffen. „Holz, das jetzt geschlägert wird, kann nicht mehr verkauft werden. Gleichzeitig bedroht aber der Borkenkäfer die Waldbestände. Hier brauchen wir rasch eine Lösung“, sagt Gruber, der innerhalb der Landesregierung bereits an entsprechenden Maßnahmen arbeitet.

Historische Spielpause droht: Nächstes ÖFB-Spiel am 4. September

Der nächste, bisher noch unangetastete Länderspiel-Termin des ÖFB ist am 4. September das Auswärtsmatch gegen Norwegen zum Start der Nations League.

„90 Prozent der Gemeinden sind im Herbst pleite“

Wie private Unternehmen stehen auch die Gemeinden vor großen Herausforderungen. Bürgermeister fordern System-Änderung.

Villacher Corona-Patient hielt Quarantäne nicht ein

Die Behörden mussten am Mittwoch erneut zwei Anzeigen gegen Villacher aussprechen, die gegen die Quarantäne-Anordnung verstoßen haben.

Fernunterricht: So will die Regierung alle Schüler erreichen

„Corona-Semester“ nötigt die Politik zu rasanten Reformen und Schulen dazu, auch jene per Fernlehre zu unterrichten, die bisher gar nicht erreichbar waren. Wie das gelingen soll.

Kärntens Frauenhäuser haben zusätzlich Platz geschaffen

Noch gibt es keine Steigerung bei Betretungsverboten oder bei der Zahl der betreuten Frauen. "Esklatationsrisiko besteht aber", sagt Expertin. Kärntens Frauenhäuser haben noch Kapazitäten und zeitgeich aufgerüstet.

Ostern in der Krise feiern: Bischof Marketz beantwortet Ihre Fragen

Ostern hat für den Kärntner Diözesanbischof Josef Marketz vor allem eine "existenzielle Dimension". Die Ostertage würden immer auch das Leiden und den Tod Jesu am Karfreitag beinhalten, doch Jesus habe in jedem Augenblick der Krise einen Lichtblick gefunden. „Nach der großen Finsternis gab es ein großes Licht. Das ist unser Glaube und unsere Hoffnung“, sagt Marketz. Vor Beginn der Karwoche ist er am Freitag ab 14.15 Uhr zu Gast im Livestream der Kleinen Zeitung. Gerne können auch sie dem Bischof Fragen stellen! Schicken Sie diese vorab bitte an: lokal.redaktion@kleinezeitung.at

Sorge um arbeitslose Kärntner

32.766 Personen sind mit Ende März in Kärnten arbeitssuchend gemeldet, das sind um 12.585 mehr als noch vor einem Monat. „Wir stehen von einer noch nie dagewesenen Situation am Arbeitsmarkt. Menschen werden zu Tausenden in die Arbeitslosigkeit geschickt. Und jene, die bereits vor Ausbruch der Krise auf Jobsuche waren, haben bis auf weiteres fast keine Chancen auf Wiedereinstieg. Daher brauchen wir dringend höhere und längere Unterstützungen für Arbeitssuchende“, betonen heute, Mittwoch, Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig.

Osttirol hat keinen Corona-Todesfall

Das Land Tirol gab am Dienstag bekannt, das Osttirol seinen ersten COVID-19-Todesfall habe. Franz Webhofer, der Leiter der Wohn- und Pflegeheime Osttirols bestätigte, dass ein 68-jähriger Infizierter im Heim in Lienz verstorben sei. Er habe aber schwerste Vorerkrankungen gehabt. Nun ist der Osttiroler Todesfall aus der Corona-Landesstatistik verschwunden. Und Webhofer stellt in einer Aussendung fest: "Die kolportierte Meldung, dass der vor zwei Tagen verstorbene Heimbewohner ein COVID-19 Sterbefall sei, ist schlichtweg falsch und zeigt, wie trügerisch die Statistik der COVID-19 Sterbefälle sein kann."

6547 Anträge bereits ausbezahlt

Bis Mittwoch, 11 Uhr, hat die Wirtschaftskammer Kärnten bereits 7256 Anträge für Entschädigungen aus dem Härtefallfonds erhalten. Davon wurden bereits 6547 bearbeitet und ausbezahlt. Österreichweit konnten von knapp 100.000 eingelangten Anträgen 90 Prozent bereits geprüft und rund 80 Millionen Euro an Soforthilfe überwiesen werden.

Grenzübergänge werden gesperrt

An Kärntens Grenzübergängen zu Slowenien und Italien wurden vom Bund geänderte Verkehrszeiten und auch zwei weitere Sperren angekündigt. Ab Donnerstag, 2. April, Null Uhr wird  folgendes an den Grenzübergängen zu Slowenien gelten: Grablach gesperrt, Wurzenpass gesperrt, Loibltunnel von 5 Uhr bis 21 Uhr offen, Karawankentunnel durchgehend offen, Lavamünd unverändert von 5 Uhr bis 23 Uhr. Das ist an den Grenzübergängen zu Italien geplant: Autobahn Arnoldstein–A 2 unverändert offen, Thörl-Maglern Bundesstraße von 7 bis 18 Uhr.

Die Ergebnisse vom Mittwoch zum Nachlesen.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Was hat geöffnet?

Geschäfte & Co.

Was alles offen bleibt:

  • Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Greißler, Bäckereien, Fleischhauer
  • Drogerien
  • Apotheken
  • Geschäfte, die medizinische Produkte und Heilbehelfe anbieten
  • Gesundheits- und Pflegedienste
  • Verkaufsstellen von Tierfutter
  • Agrarhandel
  • Tankstellen
  • Sicherheits- und Notfallprodukte sowie Wartung
  • Banken
  • Post und Telekommunikation
  • Lieferdienste (Amazon, DHL & Co)
  • Handyshops
  • Reinigung/Hygiene
  • Öffentlicher Verkehr
  • Trafiken und Zeitungskioske
  • Wartung kritischer Infrastruktur
  • Notfall-Dienstleistungen

Was generell geschlossen wird (bzw. bereits geschlossen ist):

  • Schuh- und Textilgeschäfte
  • Buchhandel
  • Elektrogeschäfte
  • Sportartikelhändler
  • Baumärkte
  • Friseure
  • Fußpflege
  • Fitnessstudios
  • Opernhäuser, Theater, Museen
  • die meisten Kinos
  • Universitäten und Hochschulen
  • Büchereien und Bibliotheken
  • Schulen (gestaffelt)

Kommentare (5)

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MichaelaAW
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Aber...

...die Kindergärten sind nicht zu.

Ludolf
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Warum ....

.... hat der Herr vom ÖWD ( Foto 7 + 8 ) keinen MNS um - nicht notwendig ? Schade und sehr vorbildhaft !!!

fans61
6
28
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Die Panikmache wegen der Arbeitslosenzahlen

ist unverständlich, da in meinem Bekanntenkreis, nahezu alle, die vorübergehend gekündigt wurden, eine Wiedereinstellungszusage haben.

Natürlich hängt dies von der Dauer der Maßnahmen eventuell auch ab - aber die ewigen "only bad News are good News"-Meldungen in den Medien ist entbehrlich und versetzt Menschen, die ohnehin labil und ängstlich sind nur noch mehr in Angst und Schrecken.

Also bitte hört auf damit und bringt mehr positive News in Zeiten wie diesen.
Vielen Dank.

lucie24
0
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Wirtschaft

Wenn Sie denken, dass das nur Panikmache ist, liegen Sie falsch. Jeder der von Wirtschaft nur etwas Ahnung hat erkenn die eigentliche Katastrophe, die uns bevorsteht. Und die hat nur indirekt mit dem Virus zu tun.

gallorosso
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Panikmache ....

Mal schauen, was die Wiedereinstellungszusage wert ist? Vielleicht gib’s den Unternehmer/ das Unternehmen morgen nicht mehr ....