Die heurige Getreideernte in Kärnten ist abgeschlossen – und zeigt ein widersprüchliches Bild: Einerseits gibt es gute Qualitäten und stabile Erträge, andererseits sinkende Flächen und starken Preisdruck. „Wir erleben mit 4000 Hektar bei der Sommergerste einen historischen Tiefstand, das sind zehn Prozent weniger als im letzten Jahr“, sagt Erich Roscher, Leiter des Referats Pflanzliche Produktion bei der Landwirtschaftskammer Kärnten. Insgesamt werden in Kärnten auf rund 11.000 Hektar Getreide angebaut, der Anteil an der Gesamtackerfläche beträgt rund 20 Prozent.