Weil er Lämmer und Schweine geschächtet und das Fleisch ohne Beschau verkauft haben soll, musste sich am Donnerstag ein Kärntner Landwirt (44) vor dem Landesgericht Klagenfurt wegen Tierquälerei verantworten. Auch die Ehefrau und der Sohn des Mannes waren vor Richterin Lisa Kuschinsky geladen - wegen Beleidigung und gefährlicher Drohung, so bewarf der Sohn eine Amtstierärztin bei einer Kontrolle mit Schlachtabfällen und drohte, ihr „Rattengift ins Maul zu stopfen“.
Prozess
120 Tiere geschächtet: Kärntner Landwirt muss ins Gefängnis
1,5 Tonnen Schlachtfleisch auf Bauernhof gefunden. Kärntner hat auch Fleisch ohne Beschau verkauft, Sohn bewarf Amtstierärztin mit Schlachtabfällen.
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