Das war keine Zugfahrt, sondern eine Zumutung. Darin sind sich viele Fahrgäste einig. Anfang Dezember lösten Stromausfälle und Schneefall ein heftiges Chaos bei den ÖBB aus. Ein Zug, der am späten Nachmittag von Wien nach Kärnten unterwegs war, wurde nach stundenlangen Wartezeiten in der Nacht nach Graz umgeleitet. Die Folge: Hunderte Passagiere sind zwischen zwei und drei Uhr früh mit dem Zug in der steirischen Landeshauptstadt „gestrandet“ und wussten nicht, wohin.