Mit Christian Eder verliert Spittal einen Menschen, der sein Leben in den Dienst anderer stellte. Der langjährige Feuerwehrkamerad der Freiwilligen Feuerwehr Spittal und Mitarbeiter des städtischen Bauhofs ist völlig unerwartet im Alter von nur 43 Jahren verstorben.
Eder trat 1999 der Freiwilligen Feuerwehr Spittal bei und prägte sie mehr als ein Vierteljahrhundert lang mit außergewöhnlichem Engagement. Ob bei Atemschutz- und technischen Einsätzen, in der Katastrophenhilfe oder bei Waldbränden – auf ihn war stets Verlass. Elf Jahre lang betreute er mit viel Herzblut die Feuerwehrjugend und vermittelte nicht nur Fachwissen, sondern auch die Werte von Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Verantwortung.
Vorbild und Ausbilder
Eine besondere Leidenschaft galt den Feuerwehrleistungsbewerben. Nach eigenen Bewerbserfolgen unterstützte Eder zahlreiche Kameradinnen und Kameraden als Trainer und Betreuer. Darüber hinaus engagierte er sich intensiv in der Atemschutzausbildung und bereitete Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk auf Leistungsprüfungen vor. Als Bewerter des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes war er weit über Spittal hinaus geschätzt. Erst vor Kurzem wurde ihm für seine langjährige Tätigkeit die Bewerterspange in Silber verliehen.
Auch beruflich stand Eder im Dienst der Allgemeinheit. Als Mitarbeiter des Bauhofs der Stadtgemeinde Spittal war er für seine Verlässlichkeit, seine handwerklichen Fähigkeiten und seine unkomplizierte Art bekannt. „Mit Christian Eder verliert die Stadtgemeinde Spittal einen langjährigen, verlässlichen und überaus sympathischen Mitarbeiter, der im Bauhof ebenso wie bei der Feuerwehr stets mit vollem Einsatz zur Stelle war. Sein Tod ist für uns alle ein großer Verlust. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden“, sagt Bürgermeister Gerhard Köfer.
Immer zur Stelle
Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober und Spittals Feuerwehrkommandant Johannes Trojer würdigen ihren Kameraden. Mit Eder verliere die Feuerwehr „einen pflichtbewussten Feuerwehrmann, einen erfahrenen Ausbilder und Bewerter, vor allem aber einen treuen und verlässlichen Kameraden und Freund“. Seine offene Art und sein unermüdlicher Einsatz hätten ihn weit über die Feuerwehr hinaus geschätzt gemacht. Besonders schwer trifft der Verlust seine Familie. Eder hinterlässt seine Ehefrau Bianca und seinen Sohn Felix. Für ihn werde sein Vater, wie seine Kameraden schreiben, „immer ein wahrer Feuerwehrheld bleiben“.