Mit Wolfgang Heiß verliert Rennweg einen Mann, der die Region über Jahrzehnte geprägt hat – als Frächter, Taxiunternehmer, Feuerwehrkamerad und vor allem als Familienmensch. Er verstarb am 7. Juli nach kurzer, schwerer Krankheit im 87. Lebensjahr. Geboren wurde er am 17. Jänner 1940 in Rennweg. Nach Abschluss seiner Lehre arbeitete er im elterlichen Transport- und Taxiunternehmen mit, das er später von seinem Vater übernahm. Viel Freizeit blieb ihm durch den Betrieb zwar selten, doch sie gehörte stets seiner Frau Adele, den vier Kindern sowie seinen Enkeln und Urenkeln.
Mit Leidenschaft unterwegs
Weit über Rennweg hinaus war der beliebte Frächter und Unternehmer bekannt. Generationen verbanden ihn mit seinem Unternehmen, vor allem mit dem Milchsammelwagen. Außerdem fuhr er viele Jahre die Kinder zum Pfarrkindergarten nach St. Peter. Auch nachdem er den Betrieb 2002 an seinen Sohn Franzi übergeben hatte, blieb er aktiv. „Er wollte einfach mithelfen und mit den Bauern reden. Seine ruhige, freundliche Art machte ihn zu einem geschätzten Gesprächspartner“, erzählt die Familie. Jahrzehntelang engagierte sich Heiß zudem bei der Freiwilligen Feuerwehr Rennweg, war Mitglied des Kameradschaftsbundes und unterstützte die heimischen Vereine. Seine größte Freude aber war die Familie.
Seine Frau beschreibt ihn als einen herzensguten Menschen, der dankbar und zufrieden auf sein Lebenswerk blickte. Die Möglichkeit zur persönlichen Verabschiedung besteht am Donnerstag, den 16. Juli, um 19 Uhr in der Aufbahrungshalle St. Georgen bei Rennweg. Die Trauerfeier mit Seelenmesse findet am Freitag, den 17. Juli, um 14 Uhr statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung im Familiengrab. „In unseren Herzen wird er immer bei uns sein“, gibt ihm seine Familie mit auf den letzten Weg.