Der Blick nach oben lohnt sich am Dienstag, auch der zum Schirmständer. „Ein Gewitterkomplex zieht von Nordwesten nach Südosten“, sagt Meteorologe Christian Pehsl von der Geosphere, dass es ab Nachmittag in der Steiermark verbreitet zu regnen beginnt. Die Front habe durchaus Unwetterpotenzial.

Der Niederschlag könnte punktuell heftig sein, da und dort sind Sturmböen mit 60 bis 80 km/h zu erwarten. „Dort sollte man vorsichtig sein.“ Aber weil die Front weiterzieht, sollte es im Laufe des Abends in der Steiermark wieder ruhiger werden. Auch in den Nachstunden von Dienstag auf Mittwoch ist Regen angesagt, vereinzelt gibt es Gewitter.

Nicht zu vergessen: „Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Waldbränden durch Blitzschlag nicht auszuschließen“, sagte Geosphere-Kollege Fritz Wölfelmaier am Montag mit Blick in die Woche.

„Das stabile Sommerwetter ist vorbei“, nickt Pehsl mit Blick auf die Modelle. Es wird wechselhaft und unbeständig, aber nicht sonderlich kühler. Die Temperaturen in der Steiermark bewegen sich in den kommenden Tagen knapp unter oder über den 30 Grad Celsius. Wegen der relativ hohen Luftfeuchtigkeit fühlt sich das aber ungleich heißer an. Spätestens nächste Woche sollte eine Nordströmung die Schwüle aber verdrängen, lautet eine vorsichtige Vorschau.