Mit den steigenden Temperaturen beginnt wieder die Poolsaison. Doch jetzt haben einige Gemeinden im Lavanttal Verordnungen herausgegeben, die das Befüllen von Schwimmbecken und ähnlichem reglementieren. ​Grund: die außergewöhnliche Trockenheit und Wasserknappheit.

Aufgrund der lang anhaltend sehr trockenen Witterung und der daraus resultierenden niedrigen Quellschüttungen zwingend erforderlich vor dem Befüllen von Schwimmbecken ist es, mit der Stadtgemeinde St. Andrä (Bereich Wasserversorgung) Kontakt aufzunehmen, um eine einvernehmliche Befüllung zu gewährleisten.

Diese verpflichtende Rücksprache sei deshalb notwendig, um Versorgungsengpässe sowie Druckschwankungen im Wassernetz durch das gleichzeitige Befüllen mehrerer Becken in einem Siedlungsbereich zu vermeiden. Ein sparsamer Umgang mit Trinkwasser trage wesentlich zur Versorgungssicherheit mit dem wertvollen und begrenzten Naturgut Wasser bei.

Auch in St. Paul sowie in Bad St. Leonhard, Preitenegg und Lavamünd kam es bereits zu einer ähnlichen Einschränkung sowie zu einem Aufruf zum Wassersparen, und Griffen untersagt sogar das Befüllen von Schwimmbecken, -bädern und Pools jeglicher Art, das Bewässern von Rasenflächen, Grünanlagen, Hecken und Bäumen, das Waschen von Kraftfahrzeugen und Verkehrsflächen sowie das Verdünnen von Gülle ab sofort bis auf Widerruf.