In Österreich dauert der Sommer offiziell 65 Tage – so lange währen die großen Ferien. Genug Zeit, um den Alltag zu entschleunigen, das Leben ins Freie zu verlagern und den Garten in einen Ort zu verwandeln, der zugleich Wohnzimmer, Atelier, Restaurant und Spielplatz ist. Wer jetzt gut plant – stilvoll, aber entspannt – wird reich belohnt: mit Sand zwischen den Zehen, Tomatenduft an den Händen und Abenden, die klingen wie ein leises „Bleib doch noch ein bisschen“.
Während anderswo das Ferienhaus am Meer das Maß der Dinge ist, liegt der Luxus hier vor der eigenen Tür. Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern was man daraus macht: ein Planschbecken von Petites Pommes, so süß wie funktional, ersetzt das Kinderbecken von einst; das Tipi von Bloomingville wird zur stillen Oase im Schatten der Bäume.
Wer selbst Hand anlegt, pflanzt Kräuter in Emailletöpfe, erntet Erdbeeren mit Erdspuren unter den Fingernägeln und serviert sie später am Metalltisch von Fermob – mit Staubzucker und Stil. Kinder verlieren sich in der Zeit, wenn sie mit dem kleinen Angelspiel von Ferm Living Fische fangen oder Sandkuchen backen – mit Eimer, Schaufel und genug Fantasie.
Erwachsene entdecken währenddessen ihre eigenen Rituale neu: ein Spritzer mit frischer Minze im Garten, das Klacken eines Balls auf dem Tischtennistisch in Parkästhetik, ein Gespräch beim Kochen in der Outdoorküche von Norrvik – aus Stahl, mit Holz und ohne Kompromisse.
Es ist die Wiederentdeckung des Alltäglichen im besten Licht: Frühstück unter dem Sonnenschirm, Eiskaffee mit Glastrinkhalmen statt Plastik, Abendessen unter freiem Himmel, während die Kinder noch barfuß durchs Gras laufen. Sogar ein improvisiertes Picknick auf der Decke – mit saftiger Wassermelone und Büchern statt Bildschirmen – bekommt in diesen Wochen einen besonderen Zauber.
In diesen 65 Tagen geht es nicht um Fernweh, sondern ums Dableiben. Um das bewusste Gestalten eines Raums, in dem Zeit sich dehnt. Die besten Outdoormöbel sind nicht nur wetterfest, sondern einladend. Die schönsten Spielsachen brauchen kein WLAN, sondern Wiese. Und das größte Geschenk ist ein Sommer, der nichts will – außer genossen zu werden.