Der Designer Felix Heck, Global Head of Design bei Samsung, denkt seit Jahren darüber nach – und hat klare Vorstellungen davon, wie sich unsere Beziehung zu Technik wandeln muss, wenn sie wirklich menschlich werden soll. Wenn wir über Design sprechen, denken viele zuerst an Formen, Farben, Oberflächen. An das Sichtbare. Dabei ist gutes Design heute oft gerade das, was man nicht sieht – aber spürt. „Unsichtbares Design“ nennt Felix Heck dieses Prinzip. Ein Begriff, der weit mehr meint als minimalistisches Styling. Es ist ein gestalterisches Ideal für eine Welt, in der Technologie in unser Leben eingewoben ist wie Textilien oder Licht – dezent, funktional, aber tief vernetzt. „Technologie darf nicht schreien“, sagt Heck. „Sie soll nicht herausfordern, sondern sich einfügen.“ Er meint damit: Die Zukunft des Wohnens ist nicht smart im Sinne von laut, auffällig oder spektakulär. Sie ist smart, weil sie Räume, Menschen und Momente versteht.
Stille Revolution
Wenn die KI zum Mitbewohner wird
Unsere Wohnräume verändern sich – still, aber radikal. Technologie ist längst kein Fremdkörper mehr, sondern Teil des Alltags, des Mobiliars, der Atmosphäre.
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