Bereits Anfang Dezember des Vorjahres wurden die Weichen gestellt: Die kroatische Regierung gab bekannt, den verkaufsoffenen Sonntag im Einzelhandel zum Großteil abschaffen zu wollen. Die Handelsangestellten sollten die Sonn- und Feiertage im Kreise ihrer Familien verbringen können, erklärte Ministerpräsident Andrej Plenković damals. Ein entsprechender Entwurf wurde seitens der Regierung damals angenommen. Laut "Kurier" wurde dem Parlament in Zagreb am Donnerstag nun der endgültige Vorschlag dieses Handelsgesetzes vorgelegt. Ab 1. Juli, so sieht es das Gesetz vor, soll das Aus für die Öffnung an Sonntagen und Feiertagen erfolgen.