Die Kroaten ärgern sich über die Preisaufrundungen. Mit 1. Jänner hat der Euro die bisherige Landeswährung Kuna ersetzt (7,53 Kuna sind 1 Euro, 1 Kuna sind 0,13 Euro). Bis 15. Jänner gilt in Kroatien die Übergangsphase. Dann ist die Kuna Geschichte. Doch der Verdacht liegt nahe, dass Handel und Dienstleister nun die Umstellung nutzen, um bei den Preisanpassungen eher auf- als abzurunden. Die Regierung machte jedoch klar, ungerechtfertigte Preiserhöhungen nicht dulden zu wollen, warnte Premier Andrej Plenkovic. Er teilte via Twitter mit, dass die Einführung des Euro "kein Grund ist, die Preise für Waren und Dienstleistungen zu erhöhen".
Mautgebühren
Warum Urlauber künftig billiger nach Kroatien reisen
In Kroatien nutzen Handel und Dienstleister die Umstellung von Kuna auf Euro für Preiserhöhungen – zum Ärger der Bürger. Anders läuft es etwa für Urlauber. Der Euro bringt billigere Mautgebühren. Teurer wird es allerdings in Slowenien.
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