JahresrückblickInfineon-Investition, Heta-Abwicklung, Flughafen-Disput: Das prägte Kärntens Wirtschaft 2021

Mit der Heta-Liquidation endet 2021 ein ruhmloses Kapitel Kärntner Wirtschaftsgeschichte. Zugleich wurde mit der Großinvestition von Infineon in Villach ein neues Kapitel aufgeschlagen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Machten 2021 Schlagzeilen: die Heta, die Posojilnica Bank, der Airport, die beiden Bitmovin-Gründer, die Primus-Preisträger - und die Infineon-Chefs Sabine Herlitschka und Reinhard Ploss © KK/2, Weichselbraun/2, Traussnig, Reimüller
 

120 Meter lang, 110 Meter breit, 35 Meter hoch: Das gegen alle Umwelteinflüsse geschützten Gebäude, 60.000 Quadratmeter groß, ist seit August eine wesentliche Säule der Zukunft Kärntens. Europas größter Halbleiterhersteller Infineon nahm für eines der größten Mikroelekronik-Investments des Kontinents 1,6 Milliarden Euro in die Hand. Die Wahl des Standorts für die neue 300-Millimeter-Chipfabrik fiel 2018 auf Villach, 2021 wurde das Werk eröffnet. Ein Erfolg für den Infineon-Austria-Vorstand um Vorsitzende Sabine Herlitschka, die vom Magazin Trend als „Frau des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Herlitschka, „treibende Kraft einer Schlüsselindustrie in Europa“, fand in Reinhard Ploss, dem im Frühjahr 2022 scheidenden Vorstandsvorsitzenden von Infineon Technologies, einen kongenialen Partner und Fürsprecher Villachs.
Der Rückenwind für den Erfolg der Fabrik, mit der 400 Arbeitsplätze unmittelbar geschaffen und Tausende gesichert werden, kommt aus einem Nachfragesog: Globale Megatrends wie die Klimakrise und die daraus folgenden Gier nach grünen und energiesparsamen Anwendungen und E-Automobilen wurden durch Pandemie und Trend zum Homeoffice verstärkt. Der Mangel an Chips prägte das Jahr für viele Produzenten, die die beehrten Bauteile suchten – und trieb die Preise für die Hersteller. Die Entscheidung, die neue Fertigung für die 300-Millimeter-Technologie in Villach zu bauen, sichert den Standort wohl auf Jahrzehnte. Dass sich Infineon Austria 2021 mit einem Rekordjahr auch noch selbst beschenkte, ist die Krönung der Erfolgsgeschichte.

Kommentare (5)
Salcher
2
1
Lesenswert?

Kein Sterbenswörtchen

….. und nirgends in der KLZ auch nur ein Sterbenswörtchen über die neuesten Erkenntnisse der „Wolf-Sauereien“. Warum diese „Kumpanei“ der KLZ der Wolf Clique???? Was steckt da dahinter????
Und bitte nicht vergessen liebe KLZ: dieses Posting sofort wieder löschen, wie alle anderen Postings von mir auch ….

Kleine Zeitung
1
1
Lesenswert?

Antwort

Sehr geehrte(r) Salcher,

Kommentare, die unseren Forenregeln widersprechen (dazu zählen auch Beleidigungen, die gegen uns gerichtet sind), werden von uns entfernt.
Einen Artikel zur Causa Wolf finden Sie beispielsweise hier: https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/6078652/Sittenbild-der-uebelsten-Sorte_Neue-Details-zu-Steuerpruefungen-in

Salcher
1
1
Lesenswert?

Fertig

Danke! Ich bin fertig mit euch! Ich weiß, wo ihr steht!
Und tschüss, werde künftig um dieses Medium einen großen Bogen machen …..

Salcher
1
1
Lesenswert?

Löschen nicht vergessen

Löschen nicht vergessen 😂😂😂

himmel17
0
0
Lesenswert?

Airport Klagenfurt: Fast geschenkt ist genug geschenkt!

Für mich waren alle Vorschläge von Lilihill Zwang, der wie Erpressung wirkte, ohne eigentliche Begründung. Das letzte was Kärnten nach der Hypo quasi verschenkte, war das Schlosshotel Velden.
NENNEN WIR DAS KIND BEIM NAMEN!
MEHR GEHT NICHT!
WAS ZUVIEL IST, IST ZUVIEL!