RekordinvestitionenGroße Investoren entdecken Österreichs Start-up-Szene

Dank neuer Investoren wird Bitpanda nun mit 3,5 Milliarden Euro bewertet. Auch andere heimische Start-ups sammelten Millionen ein.

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Symbolbild © (c) imago images/everythingpossible (everythingpossible via www.imago)
 

Mit einem Investment von 223,5 Millionen Euro gehört die Kryptobörse Bitpanda nun zu den wertvollsten Unternehmen in Österreich. Das Wiener Fintech wird inzwischen mit 3,5 Milliarden Euro bewertet. Um die Dimension zu verdeutlichen: Große börsennotierte Firmen wie die Uniqa, Lenzing oder die Post AG kommen an der Börse auf eine geringere Marktkapitalisierung.

Kommentare (2)
edi99
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ich bin bass erstaunt über Ihr blauäugiges Jubilieren über das Fintech Startup BitPanda,

ohne jegliche kritische journalistische Distanz (oder hab ich was überlesen?) ist das für mich Gratiswerbung für Kryptowährungen, ein Journalismus, den man früher Parteiblättern ankreidete!

Und dies, obwohl alle Alarmglocken läuten sollten, weil

1) erst kürzlich die Wirecard Blase mit gigantischen Verlusten geplatzt ist
2) die Commerzialbank Mattersburg verglüht, unter sträflicher Revisions-, FMA und OeNB Aufsichtsvernachlässigung
3) der Kryptomarkt eine völlig unkalkulierbare Volatilität aufweist (wenn Elon Musk Krypto kauft: Höhenkoller, wenn er verkauft: Tiefenrausch)
4) der Höhenflug der Teslaaktie in KEINEM Verhältnis zu den dahinter stehenden Werten und jenen globaler Automobilkonzerne steht
5) das Platzen der Immobilienblase 2008 mit Lehman Brothers nicht lange her ist, wo giftige Papiere von fintech-Kapazundern nicht erkannt wurden und viele EU-Banken gewaltig verloren
6) die ungesunde DotCom Blase 2000 geplatzt ist

Ich komme da ob Ihres Jubilierens aus dem Kopfschüttelmodus nicht mehr heraus.

bernhardw
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Was hat das jetzt alles mit BitPanda zu tun?

Wollen sie dem Unternehmen etwa Betrügerisches handeln wie bei 1. und 2. vorwerfen?
Oder ist eine Handelsplattform Ursache für Marktentwicklungen wie in 3. 4. 5. und 6.