Hirsch Servo AGKärntner Konzern punktet mit Isolierboxen für Covid-Impfstoffe

Porozell-Produzent aus Glanegg bleibt trotz Corona auf Expansionskurs: Stark wachsende Nachfrage nach Verpackungen und Dämmstoffen treibt Umsätze.

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Vorstand Harald Kogler vor der Europa-Landkarte
Vorstand Harald Kogler vor der Europa-Landkarte © KK
 

Trotz monatelanger Lockdowns und anderer Pandemie-bedingter Turbulenzen beendete die Hirsch Servo AG mit Sitz in Glanegg das im März abgeschlossene Wirtschaftsjahr - das 49. - mit neuen Rekorden: „Es ist das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte“, sagt Vorstand Harald Kogler. „Nach den ersten drei Corona-Monaten haben wir uns erfangen.“ Der Umsatz stieg von 241 auf 274 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei 20,5 Millionen Euro (plus 0,4 Millionen Euro). 70 Prozent des Umsatzes erzielt Hirsch Servo mit Dämmstoffen, 20 Prozent mit Verpackungen, zehn Prozent mit Maschinen für die Industrie, die Porozell (EPS) verarbeitet. Wobei der Rekord des Geschäftsjahres 2020/2021 wohl schon bald Makulatur sein könnte, denn allein im ersten Quartal (April bis Ende Juni) erzielten die 30 Produktionsstandorte des Kärntner Unternehmens einen Umsatz von 115 Millionen Euro. Als Ziel für das laufende Geschäftsjahr nennt Kogler 400 Millionen Euro.

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