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Hohe Nachfrage, kaum AngebotE-Bikes und Gebrauchtwagen: Warum Märkte und Preise verrückt spielen

Die Wirtschaft zieht kräftig an – und mit ihr die Konsumnachfrage. Viele Märkte sind von Normalität aber noch weit entfernt, wie sich am Gebrauchtwagen- und E-Bike-Markt zeigt.

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© (c) scharfsinn86 - stock.adobe.com (Evgeny&Karina Gerasimovi)
 

In Normalzeiten stehen im Autohaus von Klaus Edelsbrunner im Schnitt gut 40 Gebrauchtwagen zum Verkauf. Derzeit sind es kaum mehr als fünf – und das seit Monaten, wie der Peugeot-Händler und Bundesobmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer betont. Die Nachfrage ist riesig, das Angebot so gering wie nie. Eine Konstellation, die naturgemäß die Preise in die Höhe schießen lässt. Bei gebrauchten Kleinwagen mit einem Verkaufspreis von knapp unter 10.000 Euro seien die Preise zuletzt um rund zehn Prozent gestiegen, schätzt Edelsbrunner. „Wir Händler müssen derzeit aber auch viel teurer ankaufen.“ Mit US-Verhältnissen, wo Gebrauchtwagen mittlerweile im Schnitt 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr kosten, lässt sich die Lage in Österreich zwar nicht vergleichen. Doch eine Auswertung des Online-Portals Autoscout24 zeigt etwa, dass der Durchschnittspreis in der ersten Jahreshälfte 2020 noch um die 20.000 Euro lag und es aktuell im Schnitt mehr als 22.000 Euro sind. Bei Willhaben berichtet man von einer Gebrauchtwagen-Nachfrage, die so hoch wie nie sei, während der verfügbare Bestand so gering wie lange nicht ausfällt.

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