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Wirbel unter Start-upsKärntner Gründerszene zwischen Frust und Aufbruch

Gründer empfehlen Kärnten nicht mehr als Standort für Start-ups, die hierzulande besonders pessimistisch in die Zukunft blicken. Start-up-Lobbyist Mann sieht ein "Jammertal", Build-Chef Gfrerer überwundene Schwächen der Vergangenheit.

Diskussion ums Gründerzentrum im Klagenfurter Lakeside-Park
Diskussion ums Gründerzentrum im Klagenfurter Lakeside-Park © Markus Traussnig
 

Offiziell weist der Austrian Startup-Monitor 2020, die am Mittwoch veröffentlichte Bestandsaufnahme der heimischen Start-up-Szene, Kärnten in manchen "Fächern" gar nicht aus, wegen der zu geringen Teilnehmerzahl. Auf Nachfrage der Kleinen Zeitung liefert „Austrian Startups“-Geschäftsführer Markus Raunig Daten: So weise Kärnten bei der zentralen Frage nach der „Standortempfehlung“ den niedrigsten Bundesländer-Wert (4,3 von 10 Punkten) aus. Zufriedenen Befragten stehen höchst unzufriedene entgegen. „Den Durchschnittswert von 4 hat keiner angegeben, das zeigt, wie polarisiert die Stimmung ist“, staunt Raunig. Außerdem sind laut „Startup-Monitor“ Kärntner Gründer besonders pessimistisch im Österreich-Vergleich.

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