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"Ein Sittenbild"Nach 14 Jahren verlor das Land teuren Prozess

Scharfe Kritik des Rechnungshofs an früherem Landesmanager. Hohe Spesen und ein sinnloser Rechtsstreit, der Kärnten 777.413 Euro kostete.

Scharfe Kritik der Prüfer an der Landesgesellschaft © Weichselbraun
 

"Ein Sittenbild“: So bezeichnet Rechnungshof-Direktor Günter Bauer den heute veröffentlichten Prüfbericht zur Landesgesellschaft „Land Kärnten Beteiligungen GmbH“ (LKBG). Von „sparsamer, wirtschaftlicher und zweckmäßiger“ Mittelverwendung des fristlos entlassenen früheren Geschäftsführers könne „keine Rede“ sein. Nur ein Beispiel: 74 Belege mit Repräsentationsaufwendungen von rund 19.700 Euro in den Jahren 2015 bis 2019, meist ohne eine Begründung bzw. die Eingeladenen zu nennen. Allein im Zusammenhang mit Fortbildungen finden sich in diesem Zeitraum 24 Belege sowie 33 Reisekosten- und 190 Diätenabrechnungen.

Kommentare (5)
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Bond
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Lustiger Manager

Klar, das Schibebiet Petzen zusperren wollen, aber selber auf Regimentskosten nach Beaver Creek fliegen! Passt schon, Sie Komiker!

wjs13
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Funktioniert in dem Land rein gar nichts?

An wen hat er berichtet? Wer ist dessen Chef? Wer genehmigte die Spesenrechnungen?
Kann mir nicht vorstellen, dass es für diese Mißstände keinen Verantwortlichen gibt, der für diese, möglicherweise kriminellen Machenschaften, umgehend in die Wüste geschickt gehört.

crawler
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Da bieten sich ja für

Jan Krainer in Kärnten neue Untersuchgsausschuß Möglichkeiten mit guten Verdienstmöglichkeiten.

scaramango
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Einer der Hauptbeteiligten...


... hat sich in einer Kurve schon selbst "in die Wüste geschickt"....

Robinhood
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2015 bis 2018????

Sicher nicht, das war ja schon 2008.