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Energie Steiermark und Verbund62 Millionen Euro: Baubeschluss für neues Murkraftwerk in Gratkorn

Verbund AG und Energie Steiermark haben die finalen Beschlüsse gefasst: Baustart für neues Mur-Laufkraftwerk bei Gratkorn erfolgt 2021, Inbetriebnahme im Jahr 2024 geplant.

© Energie Steiermark
 

Die Verbund AG und die Energie Steiermark haben nun den endgültigen Beschluss zum Bau des neuen Laufkraftwerks Gratkorn an der Mur gefasst. Insgesamt werden 62 Millionen Euro in das Gemeinschaftskraftwerk investiert. "Gratkorn wird das modernste Laufwasserkraftwerk seiner Art", betonen die Unternehmen in einer Aussendung, in der auch auf einen "wesentlichen Konjunkturimpuls für die regionale Wirtschaft" verwiesen wird. Der Baustart erfolge im Jahr 2021, die Inbetriebnahme im Jahr 2024.

Kommentare (7)
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gof1234
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Die arme Mur

wie lange wird sie das aushalten? Und vor allem die Fauna, die Tierwelt? Aber Hauptsache Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Klemens123
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Immer das gleiche

Wir brauchen mehr Wasser-, Wind-, Solarenergie, aber baut das nicht in unserem Land.
Der Strom kommt nunmal nicht einfach so aus er Steckdose der muss zuerst produziert werden, wenn wir von Kohle, Gas und natürlich Atomstrom weg wollen dann muss halt mal ein nachhaltiges Kraftwerk gebaut werden. Gefallen tun mir die Dinger auch nicht, genauso wenig wie Windparks die auf den Bergen gebaut werden. Aber es ist alles besser als Kohle oder Gas.

Edlwer
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und 2040 ...

wenn alle Gletscher und Eishöhlen weg sind.....
... gibts dann noch konstant Wasser übers Ganze Jahr, oder nur noch Hochwasser bei Niederschlag und 3 Wochen später Trockenheit....

was dann?

Trieblhe
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@edlwer

Richtig, wird sollten lieber auf Kohle setzen, das ist die Zukunft.

kog1
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Vielleicht trägt Wasserkraft ein bisschen dazu bei

dieses Szenario zu verhindern....?

SagServus
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...

Zumindest brauchte es für dieses Kraftwerk keinen Ausnahmeparagraphen wie für das Grazer Kraftwerk um es durch die UVP zu bekommen.

preitlerj
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Ausnahmeparagraph im öffentlichen Interesse

Auch dieses Kraftwerk hat im UVP gegen die EU-Richtlinien bezüglich Verschlechterung der Wasserqualität verstoßen, zusätzlich auch noch gegen die EU-Richtlinien bezüglich Grundwasser. Massive Umweltschäden sind dort festgehalten. Die EU kennt die Ausnahme "im öffentlichen Interesse", das einseitig auf "Ökostrom" ausgelegt wird. Das öffentliche Interesse an Zugang zu Trinkwasser (die Versorgung von über 2000 Haushalten ist gefährdet) und auch das Interesse für hohe Wasserqualität, wofür die Papierfabrik und die Bewohner des Talkessel die Abwässer teuer in einer riesigen Kläranlage reinigen lassen, darf für Stromgewinnung wieder gemindert werden. Sehr merkwürdiger dieser Ausnahmeparagraph, wie er angewandt wird.