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Post-Chef Georg Pölzl"Ich begrüße ein gesetzliches Limit für die Leiharbeit"

Post-Vorstandschef Georg Pölzl sieht das teilstaatliche, börsennotierte Unternehmen seit elf Wochen in einem Ausnahmezustand und als Opfer von parteipolitischem Hickhack nach dem Heereseinsatz wegen Covid-19. Im Interview spricht er über die Pandemie und ihre Folgen.

Post-Vostandschef Georg Pölzl weist Vorwürfe scharf zurück © Juergen Fuchs
 

In den Logistikzentren Hagenbrunn und Inzersdorf arbeiten wieder ausschließlich Beschäftigte der Post: Ziehen Sie Konsequenzen daraus, dass das Bundesheer aushelfen musste?
GEORG PÖLZL: Wir schärfen laufend unsere Sicherheits- und Hygienekonzepte nach. Das Bundesheer für je zwei Wochen hinzuzuziehen war ein bewusster Schritt, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu sichern. Die Maßnahme war nicht behördlich angeordnet. In der Diskussion mit den Gesundheitsbehörden haben wir aber beschlossen, die Infektionsketten, die sich abgezeichnet haben, zu durchbrechen, indem wir die gesamte Mannschaft austauschten. Ich erinnere daran, dass wir in Österreich 15 Logistikzentren haben, die alle nach denselben Vorschriften geführt werden.

Kommentare (1)

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crawler
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2
Lesenswert?

Naja,

so ist es halt mit dem Postmanagement. Alles was nicht gesetzlich geregelt ist, wird zu Ungunsten der Mitarbeiter ausgelegt. Wenn es in die Hose geht, wird plötzlich ein gesetzliches Limit begrüßt. Geiz ist geil. Vielleicht sollte der Vorstand probieren dem Corona-Virus einen GPS zu implantieren. Das würde sich positiv auf die maximale Minimierung des Pesonalstandes auswirken, und die Kosten noch mehr senken. Mit dem eingesparten Geld könnte man z.B. zusätzliche Aufsichtsräte installieren. Es gibt ja genug arbeitslose Politiker.