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ModehandelVögele-Pleite: Gläubiger fordern 17,5 Millionen Euro

Nach der Pleite der Modekette Vögele forderten die Gläubiger 17,5 Millionen Euro, anerkannt wurden bis dato 10,7 Millionen. Doch dürften die Gläubiger ohnehin leer ausgehen.

Die letzten Filialen schlossen Mitte Juni
Die letzten Filialen schlossen Mitte Juni © Ulla Patz
 

Nach der Prüfungstagsatzung bei der insolventen Modekette Vögele am Montag im Grazer Landesgericht stehen nun die im Verfahren relevanten Zahlen fest: 819 Gläubiger - darunter 394 Mitarbeiter - haben Forderungen in der Höhe von rund 17,5 Millionen Euro angemeldet. Anerkannt wurden Forderungen in der Höhe von 10,7 Millionen Euro, teilte der KSV1870 in einer Aussendung mit

Der Insolvenzverwalter hatte bereits zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung Anfang Mai festgestellt, dass eine kostendeckende Fortführung nicht mehr möglich ist. So ist die Firma in Etappen geschlossen worden und seit 17. Juni gänzlich zu. Die Firma wird gänzlich liquidiert werden. Mit einer Insolvenzquote für die unbesicherten Gläubiger sei nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu rechnen, so der KSV1870.

Die Ansprüche der Arbeitnehmerinnen sind aber durch den Insolvenz-Entgeltfonds (IEF) gesichert.

Es wurde versucht, mit den jeweiligen Vermietern der Filialen nach Möglichkeit einvernehmliche Auflösungsvereinbarungen zu treffen und die betroffenen Filialen rückzustellen, was zum größten Teil gelang. Diverse Fahrnisse (Mobilien) wurden verkauft.

Aus dem Verkauf der Restbestände während der kurzzeitigen Fortführung des Unternehmens wurden Erlöse erzielt, jedoch belasteten die Mieten sowie die laufenden Löhne und Gehälter das Ergebnis.

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