Erste Konsequenz des Rechnungshof-Berichts ist ein Schreiben, das die Anwälte der Flughafen-Betriebsgesellschaft (KFBG) – sie befindet sich seit 2023 im Eigentum des Landes Kärnten (KBV) und der Stadt Klagenfurt – an den früheren Mehrheitseigentümer, die Lilihill-Gruppe, schicken wollen bzw. an deren Tochterfirmen. Auf Basis eines Gutachtens seien laut Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt nicht nachvollziehbare (Mehr-)Kosten errechnet worden, die dem Flughafen während der Zeit der Teilprivatisierung entstanden sind, aber auch nicht verrechnete Leistungen wurden beziffert. Es handle sich dabei um einen mittleren sechsstelligen Betrag, so Wildt zur Kleinen Zeitung. Also um mehrere hunderttausend Euro.
Per Anwaltsbrief
Flughafen-Gesellschaft will von Lilihill-Gruppe mehrere 100.000 Euro
Man wolle auf diesem Wege nicht verrechnete Leistungen an Lilihill-Firmen bzw. mutmaßlich zu hohe Kosten für den Flughafen eintreiben. Weitere rechtliche Schritte behalte man sich vor, erklären Flughafen-Chef Wildt und Aufsichtsrats-Vorsitzender Payer.
© Weichselbraun Helmuth