Wer sich immer wieder Pakete schicken lässt, kennt diese Situation: Man findet einen „gelben Zettel“ im Briefkasten oder erhält eine E-Mail über einen erfolglosen Zustellversuch – obwohl man zuhause war. Solche und ähnliche Ärgernisse haben im Vorjahr zu einem starken Anstieg an Beschwerden geführt, wie aus dem in der Vorwoche veröffentlichten Jahresbericht der Schlichtungsstellen hervorgeht. Um 18 Prozent auf insgesamt 8.229 ging 2024 die Zahl der registrierten Postempfangsbeschwerden hinauf. „Ich gehe davon aus, dass diese Beschwerden 2025 erneut kräftig zulegen werden und die Dunkelziffer der Probleme, die Empfängerinnen und Empfänger von Postsendungen haben, deutlich höher ist“, sagt dazu Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der Regulierungsbehörde RTR.
„Nicht angeläutet“
Immer mehr Beschwerden über Paketzusteller: Das sagt die Post zur Kritik
2024 beschwerten sich deutlich mehr Postkunden über die Paketzustellung. Die Behörde RTR vermutet eine hohe Dunkelziffer und moniert, dass Empfängerinnen und Empfänger zu wenig Rechte haben. Das entgegnet die Post.
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