Die dänische Post stellt in diesem Jahr die Briefzustellung ein, die Deutsche Post baut 8000 Jobs ab, bei der niederländischen Post brach das Ergebnis fast um die Hälfte ein, das belgische Pendant schreibt über 100 Millionen Verlust – und die traditionsreiche britische Royal Mail wird an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky verkauft. Dass Walter Oblin zu Beginn seiner ersten Jahresbilanz als Vorstandschef der Österreichischen Post auf diese Beispiele verweist, geschieht freilich vor dem Hintergrund, die eigenen Zahlen in ein noch besseres Licht zu stellen.
Keine dänischen Verhältnisse
Briefe und Werbung bleiben für die Post ein Millionengeschäft
Die Österreichische Post knackte 2024 erstmals die Umsatzmarke von drei Milliarden Euro. Das Briefvolumen geht weiter stark zurück, ist aber immer noch hochprofitabel. Kein Kahlschlag wie in Dänemark geplant.
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