Eines gleich vorweg: Der druckfrische Immobilienpreisspiegel 2025 des Fachverbandes der österreichischen Immobilien- und Vermögenstreuhänder gibt den Prognosen der Branche recht, wie Fachverbandsobmann Gerald Gollenz sagt. Nur: Die Prognosen waren nicht so gut. Pendelte die Zahl der Transaktionen der gesamten Immobilienwirtschaft vor Corona noch zwischen 110.000 und 120.000 pro Jahr, schrumpfte sie 2023 auf 78.000 und fiel 2024 unter 70.000. „Für heuer befürchte ich, dass die Zahl noch weiter sinken wird“, erklärt Gollenz. Dahinter steht der Einbruch bei den Neubauzahlen. Und in der Folge, auf längere Sicht, eine Verknappung des Angebots. Hinzu kam die KIM-Verordnung, die 2024 erschwerte Finanzierungsbedingungen insbesondere für Ersterwerberinnen und Ersterwerber mit sich brachte.