Von einem gerichtlichen Nachspiel zu sprechen, wäre bei der Aufarbeitung der Hypo Alpe Adria eine grobe Untertreibung angesichts vieler, mehrjähriger Haftstrafen und Schadenersatz von zig Millionen Euro. „Wir befinden uns jetzt im 15. Hypojahr. In unserem Haus wurden über 30 komplexe Großverfahren erfolgreich durchgeführt“, schildert Christian Liebhauser-Karl, Mediensprecher und Richter des Landesgerichts Klagenfurt. Es seien unglaubliche Datenmengen zusammengekommen, die gelesen, aufbereitet, analysiert und strafrechtlich bewertet werden mussten. Nach 14 Jahren ist diesen Frühling das wohl letzte Dutzend an Verhandlungstagen gezählt. Ein Kreditnehmer aus Kroatien muss sich vor Gericht verantworten. Die Gesamtschadenssumme: 19,5 Millionen Euro.
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