35 Minuten. So lange dauerte es, bis die 105 Kilo Kekse, gebacken von 40 Bäuerinnen aus dem Bezirk, ausverkauft waren. Nachdem die Benefiz-Keksaktion für „Steirer helfen Steirern“ im Vorjahr so ein großer Erfolg war, waren am Freitag alle Beteiligten auf den Ansturm vorbereitet. Zum zweiten Mal wurden im WEZ Bärnbach Kekse für den guten Zweck verkauft, „und nachdem es im Vorjahr fast ein Chaos gegeben hätte, machen wir es heuer anders. Bis kurz vor Beginn um 14 Uhr lagern wir die Kekse in einem eigenen Raum, dann bringen wir sie mit Einkaufswagerln an den Stand“, schildert Bezirksbäuerin Anita Suppanschitz.
Unter den rund 40 Sorten war alles, was das Herz begehrt. Linzer Augen, Eisenbahner, Spritzgebäck, Lisas Monde, Puschkekse, Kokosbusserln, Raffaello-Kugeln, Mokkakekse, Vanillekipferl und viele, viele mehr ließen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schon im Vorfeld war heuer die Nachfrage so enorm, „dass wir bereits am Vormittag ausverkauft gewesen wären“, sagt Suppanschitz. Damit jeder eine faire Chance hatte, in den Genuss der Kekse zu kommen, gab es keine Möglichkeit zur Reservierung und es wurde auch pünktlich um 14 Uhr mit dem Verkauf gestartet.
Der Andrang war dann tatsächlich groß, eine lange Schlange hatte sich bereits durchs WEZ-Foyer gebildet, als endlich die Einkaufswägen mit den Keksen eintrafen. Gerangel gab es aber nur in den Anfangsminuten, als sich zwei Keksliebhaber in die Haare gerieten, „diesmal lief sonst alles sehr gesittet ab“, stellte Stephanie Riedler, Fachberaterin der Bäuerinnenorganisation Voitsberg fest.
Es war das zweite Mal, dass sich die Bäuerinnenorganisation Voitsberg und die Fachschule Maria Lankowitz an der Aktion beteiligt hatten. Das Viertelkilo kostet neun Euro, der halbe Kilo 18 Euro, maximal durften zwei Kilo pro Person gekauft werden. Mit dem Erlös werden über „Steirer helfen Steirern“, die Hilfsaktion der Kleinen Zeitung, Menschen in Not aus der Region unterstützt.