Streit um ÜbernahmeAngespannte Stimmung und Empörung bei GKB-Betriebsversammlung

Mittwochvormittag versammelten sich am Graz-Köflacherbahnhof in Graz mehrere Hundert Mitarbeiter der GKB. Dass die ÖBB die Infrastruktur der GKB übernehmen soll, löst allgemeines Unverständnis aus.

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Hunderte GKB-Mitarbeiter nahmen an der Betriebsratsversammlung teil
Hunderte GKB-Mitarbeiter nahmen an der Betriebsratsversammlung teil © Barbara Kahr
 

"Wir haben uns hier etwas aufgebaut, leben in der Weststeiermark und jetzt ist unsere ganze Zukunft auf einmal ungewiss", sagt Peter Gröblbauer betroffen. Er arbeitet seit 1983 bei der Graz-Köflacher-Bahn (GKB) und ist einer von mehreren Hundert GKB-Mitarbeiter, die sich Mittwochvormittag am Graz-Köflacher-Bahnhof in Graz zusammengefunden haben. Der Grund: Die ÖBB soll das Streckennetz der GKB übernehmen.

Kommentare (6)
JohannK
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viel tamtam wegen nix?

worin bestehen die bedenken? kündigungen? nur wenn zuviel personal vorhanden ist! einstellung der strecke? sicher nicht - im gegenteil! lohnkürzungen? kann ich mir nicht vorstellen. wie ist eigentlich das betriebsergebnis der gkb? besser oder schlechter als das der öbb? bedenken, dass es mehr arbeit geben könnte? dann gäbe es hoffentlich auch mehr gewinn.

Bukowski
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Die GKB

steht finanziell sehr gut da, die Gefahr dass es von Seiten ÖBB ein Cherry Picking geben wird sehe ich schon als sehr groß. In erste Linie geht es hier um Menschen und Existenzen aber das ist ihnen anscheinend egal.

JohannK
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um menschen geht es auch bzw. ging es auch bei

semperit, MAN und allen anderen betrieben, die gekauft wurden und wegen Kosteneinsparung ins Ausland gingen. und was wäre bei der gkb ein Cherry picking? und trotzdem glaube ich, dass sich die gkb-mitarbeiter nicht um ihren Job fürchten müssen. natürlich wären ein paar Gewerkschafter zu viel.

ASchwammerlin
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Wo bleibt die Unterstützung der SPÖ

die bei den BR Wahlen immer über 90% FSG Stimmen für sich in Anspruch genommen hat?

Bukowski
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ASchwammerlin
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Der Horsti Schachner ist es immer aktiv und rührig

und die Elisabeth Grossmann auch. Aber sonst hört man wenig aus den roten Reihen, z.B. vom Herrn Verkehrslandesrat