„Klopapier und Nudeln habe ich deswegen nicht auf Vorrat lagernd“, spielt eine junge Frau lachend auf die Hamsterkäufe in der Coronazeit an. Aber dennoch: Der Stromausfall vor einem Jahr sei in Erinnerung geblieben. Ein Mann mit Vornamen Fritz vergleicht den Stromausfall sogar mit dem Jahrhundertschnee 1986: „Das vergisst man einfach nicht.“ Wie er die stromlosen Stunden erlebt hat? „Ich habe gerade gekocht“, erzählt der Judenburger, der sich erst einen neuen Kühlschrank angeschafft hatte. „Ich habe ihn aufgemacht. Er war finster, dann habe ich zu meiner Frau gesagt, dass der neue Kühlschrank schon wieder kaputt ist.“ Die Erleichterung sei groß gewesen, dass „nur“ ein Stromausfall daran schuld war. Dass dieser noch viele Stunden andauern sollte, damit hat zum damaligen Zeitpunkt niemand gerechnet.

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