Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Von Impfskepsis bis ImpfneidDas sagen die Steirer zum Impfmanagement des Landes

Umfrage zeigt: Fast zwei Drittel der Steirerinnen und Steirer sind mit der Impfperformance des Landes unzufrieden. Die Hälfte meint, Krise dauert bis 2022.

 

Bald wird jeder auf der Warteliste einen kennen, der jünger und kein Risikopatient ist, aber trotzdem schon geimpft wurde. Hört man den Steirerinnen und Steirern zu, muss man gegen Zynismus immun sein. Die emotionale Skala der Menschen reicht inzwischen von Impfskepsis bis zu Impfneid.

Kommentare (16)
Kommentieren
DergeerderteSteirer
0
20
Lesenswert?

Ein Chaos sondergleichen, gute Koordination und Organisation Fehlanzeige, leider ein trauriger Umstand welcher so manche erzürnen lässt,....

es zeigt im wahrsten Sinne des Wortes die Unfähigkeit, Ignoranz und Arroganz einiger verantwortlicher in der Landerregierungsriege auf!!

Vom frömmischen Sch<ützenhöfer hört man nur das gleiche gebetsmühlenartigen bis nix, von der Bogner Strauss gibt's, wenn sie in ihrer arroganten Selbstherrlichkeit spricht auch nix fundiertes, ein enttäuschende Trauerspiel was die Verantwortlichen abliefern, die jenigen welche mit den Bearbeitungen betraut sind wissen vor lauter hin und her auch nicht wo und wie sie es managen sollen, einer redet sich auf den anderen aus!!

Wo ist nun die Leistung!?!?

Dubai
5
28
Lesenswert?

Impfstoffmangel

anscheinend nicht, denn in einer mir bekannten Impfstrasse werden "Impflinge" gefragt ob sie jemand kennen, der geimpft werden möchte der kann dann gleich kommen, weil der Impfstoff wegen Ausfällen etc. sonst übrig bleibt. Und dieses Chaos hat auch Namen: Koren, Bogner-Strauß und Schützenhöfer. Letzterer hat sich, wenn man den Verteilungsschlüsseln der nächsten Lieferungen auf die Länder in den Zeitungen glauben kann als LH-Vorsitzender wieder über den Tisch ziehen lassen; Steiermark hat rd. 4x soviele Einwohner wie Vorarlberg, dennoch soll die Steiermark 130.000 Dosen und Vorarlberg 40.000 Dosen bekommen = um rd. 30.000 weniger als der Steiermark zustehen würden - aber als Türkiser Vorsitzender aus der Steiermark muß man wohl ein bisserl großzügiger gegenüber seinen Amtskollegen sein. Schämen sie sich alle drei, wie sie die Bevölkerung die sie gewählt hat (ausgenommen Koren - wurde nicht gewählt) zum Narren halten.

gehtso
8
60
Lesenswert?

das Grundproblem

ist wie soft der Föderalismus.
Anstelle einer bundesweiten Organisation "kocht" jedes Bundeslang sein eigenes Süppchen. Aber selbst das wäre analog zum dänischen System locker in den Griff zu kriegen.
Dann hätte halt die Steiermark allein ein "richtiges Portal" einichten können, mit einem ausgearbeiteten Fragenkatalog und damit einer automatischen Vergabe der Reihung. Danach erhält jeder Steierer einen barcode (auf's handy oder per Post) und wird in der Folge nur mehr über den Termin informiert. Aber: OHNE barcode keine Impfung, also auch kein Vorschwindeln!
Diese Vorbereitungen hätte man schon lange treffen können (zB. ab Mai 2020), das hat mit der Liefermenge vorerst einmal nichts zu tun.
Und dann noch die Hausärzte, das rote Kreuz und ev. das Bundesheer für Logistik und Umsetzung einbinden, dann funktionierts auch!

fenderinchen
11
58
Lesenswert?

Steirisches Impf-Chaos...

...so kommt es mir jedenfalls vor. Ich gehöre der Risikogruppe an und muss mich weiterhin gedulden, während (gesunde) PsychologInnen und andere "körpernahe" Dienstleister zur Zeit zur Anmeldung aufgerufen werden. Diese Berufsgruppe wäre lt. österr. Impfplan weit nach meiner Gruppe dran, aber wurden dennoch vorgezogen, und wir chronisch Erkrankte müssen uns weiterhin gedulden. Mit der Strategie hält man zumindest die Zahlen auf den Intensivstationen schön hoch.

makronomic
5
15
Lesenswert?

Falsch

Die Zahlen auf den Intensivstationen sind hoch weil viele jüngere, gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen dort liegen. Und die halten eine Intensivbehandlung länger durch als die „Alten“. - ergo sind die ICU Betten länger belegt und daher höher belegt.
Die Story das die Alten viel Gefährdeter sind ist längst vorbei, die sind groß teils schon geimpft. Aber ab 65 abwärts sind alle voll gefährdet. Lt. Wiener Forschern geht es um ein Gen, wer das nicht hat wird schwer krank - Siege Meldungen in den letzten Wochen.
Aus São Paulo haben wir die Info das der Altersdurchschnitt auf der Intensiv schon unter 40 Jahren ist.
Aber fügte Nachricht war ja vor ein paar Tagen, Asthmatiker haben gute Chancen einen schweren Verlauf zu vermeiden durch die Sprays.
Stand alles in der Kleinen Zeitung.
Tip für Sie - warten sie nicht auf einen Impftermine von Koren, gehen Sie zum Hausarzt, der kennt sie und ihre Erkrankung und sie werden sicherrasch geimpft.

feringo
47
14
Lesenswert?

Wie ginge es schneller und besser?

Zu Beginn der Impfstrategie hat es sicher ordentlich geknirscht. Doch es wurde rasch zugebessert. Jeder möchte schon geimpft sein und viele geben die Schuld am noch nicht erfolgten den Koordinatoren. Dabei liegt die Grundursache im Impfstoffmangel und teils an den verzerrten Informationen über die Impfstoffen.

Zwickts_mi
0
6
Lesenswert?

In der Steiermark ist sicher nicht der Impfstoffmangel das Problem,

sondern dass der Impfstoff für irgendwelche PR Aktionen gehortet wird:

„Wir werden binnen wenigen Tagen 27.000 über 85-Jährige impfen. Dann sind wir vorne dabei.“
"Wir werden alle Lehrkräfte in den beiden nächsten Wochenenden impfen"..

Und dann fallen ca. 30 bis 40% der Gruppen aus und dafür kommen Bürgermeister und Mitarbeiter der Gemeindeämter, Feuerwehr, Bergrettung etc. dran - nur niemand aus der Reihenfolge des nationalen Impfgremiums.

Und diese Unfähigkeit ist ausschließlich den steirischen "Verantwortlichen" zuzuschreiben!

lexi
8
63
Lesenswert?

Warum sind alle anderen Bundesländer besser?

Die Steiermark hat bisher mit Abstand am wenigsten Imofdosen verimpft. Warum? Erst gestern haben wir bei den Erstimpfungen Salzburg hauchdünn überholt, bei den gesamt verabreichten Impfungen sind wir weiterhin abgeschlagenes Schlusslicht.

Haben wir einen größeren Impfstoffmangel als die anderen Bundesländer?

Daneben geht es um die Reihenfolge in der Steiermark. Warum schaffen es andere Bundesländer Impfausfälle mit Personen laut Prioritätenliste aufzufüllen, die Steiermark jedoch nur mit Feuerwehr und Bergrettung?

Warum haben wir keine Impfplattform mit Terminwahl und Stornomöglichkeit wie andere Bundesländer?

In Wien können Höchstrikopersonen unabhängig vom Alter seit gestern einen Termin buchen, wann sind wir so weit?

Also ich sehe hier viele andere Probleme als mangelnden Impfstoff.

feringo
7
6
Lesenswert?

@lexi : Warum sind ...

Ihre Hinweise auf Probleme sind ja nicht unter den Teppich gekehrt. Ich wollte nur auf das Bewerten der Problem aufmerksam machen. Ob wir vor oder nach Salzburg liegen ist eine Lappalie mit vielleicht 5% Bedeutung und genau so, ob man sich abmelden kann oder nicht. Impfstoffmangel ist keine Lappalie, den würde ich mit 95% wichtig bewerten.

Zwickts_mi
0
8
Lesenswert?

Es ist einfach nur noch peinlich, was die steirischen Verantwortlichen NICHT zusammenbringen

Seit Februar bringen sie es nicht zusammen, ein Impfportal der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, das auch diesen Namen verdient! Weshalb habt ihr nicht das wiener Portal Portal abgekupfert, wenn ihr unfähig seid, ein eigenes zu bauen? Das wiener Portal war von Anfang so konzipiert, dass ein Anmeldung zur Impfung vorgesehen war..
Die Steiermark hat die meisten Toten durch Corona in ganz Österreich! Aber euch ist das egal? Wacht ihr irgendwann einmal auf?
Die Steiermark hat die wenigsten Impfungen! Egal welche Altersgruppe, egal ob Hochrisiko- oder Risikopatient - überall sind wir an letzter Stelle!!
Eines ist sicher: Hrn. Schützenhöfer und Konsorten werde ICH sicher nicht mehr wählen!

lexi
3
28
Lesenswert?

Lappalie?

Warum immer mit den schlechtesten Bundesländern vergleichen und nicht mit den besten?

Burgenland, NÖ und Vorarlberg liegen 5 Prozentpunkte vor der Steiermark, das ist bei 15 Prozent geimpften gut ein Drittel! Von Tirol (wegen der Zusatzdosen für Schwaz) gar nicht zu reden.

Für den mangelnden Impfstoff kann die Steiermark nichts. Aber die einzige Aufgabe der Impfkoordinatoren ist die rasche, effiziente und gerechte Verteilung der vorhanden Impfdosen. Und hier schneidet die Steiermark leider denkbar schlecht ab.

feringo
6
2
Lesenswert?

@lexi : Warum immer ...

lexi, beim 5%-Problem gebe ich Ihnen ja recht! Das ist ein steirisches Problem, Impfstoffmangel ist international und daher meine ich 19 mal größer.

lexi
0
17
Lesenswert?

Titel: Imofmanagement des Landes

Dieser Artikel behandelt das Imofmanagement des Landes, daher bewerte ich auch das. Für den globalen Mangel kann das Land nichts, wohl aber für das schlechte Management des Impfstoffmangels. Nur weil es andere (eventuell schlimmere Probleme gibt) sollte man das Versagen des Landes nicht ignorieren.

PetraChri
0
5
Lesenswert?

Katastrophales Impfmanagement

Ich kenne auch fast niemanden in der Steiermark der zu "Recht" geimpft wurde.

Fall 1: 19 jährig geimpft (weil Zivildiener)
Fall 2: 30 jährig geimpft (weil der chef anscheined gut genuge Kontakte hat das die Firma als Systemrelevant eingestuft wird)
Fall 3: 65 jährig geimpft ob wohl amtlich positiv (über Bekannte in einem Krankenhaus)
Fall 4: 70 jährig geimpft ob wohl Antikörper Test positiv (über Bekannte in einem Krankenhaus)
Fall 5: 38 jährig geimpft weil gerad zufällig beim Hausarzt

Ich verstehe jeden einzelnen das das Impfangebot angenommen wird. Aber aus Pandemie Sicht ist jede einzelne ziemlich wertlos und vergeudet.

Dazu kommen noch die ganzen Bürgermeister, Religionsvertreter und andere Impfvordrängler.

Warum die Steiermark DEUTLICH weniger impft als andere Bundesländer ist zusätzlich komplett unverständlich. Wahrscheinlich heben sie die Impfdosen für schlechte Zeiten auf.

feringo
0
0
Lesenswert?
aposch
4
37
Lesenswert?

Impfzentrum

Dass die Koordinierungsstelle "Steiermark impft", nicht funktioniert, haben schon sehr viele Steirer mit Ärger zur Kenntnis nehmen müssen. Sowohl die Onlineanmeldung, als auch Verständigung macht Probleme. Am Besten funktioniert die Anmeldung über die Gemeindeämter und die Meldung zur Impfung beim Hausarzt.