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Fahrplan zur Grazer Mini-MetroStadtchef Nagl: "Entschuldige mich nicht für meinen Gestaltungswillen!"

Bis Juni will der Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) alle Parteien an Bord der Metro holen. Die Chance für die Finanzierbarkeit des 3,3-Milliarden-Euro-Projektes sieht er gut.

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Am Laptop gab Stadtchef Nagl das Interview. © 
 

Sie haben die Mini-Metro aus der Remise gelassen. Es gibt viel Zuspruch, viel Kritik. Wie schaut Ihr Fahrplan zur Realisierung aus?
SIEGFRIED NAGL: Ich bin froh, dass das so viel Staub aufwirbelt. Wir müssen den Verkehr im Raum Graz größer denken, als wir das bisher getan haben. Wir beschließen in Graz ja laufend Projekte für den Öffentlichen Verkehr. Gerade starten wir die Ausschreibung für 15 neue Straßenbahngarnituren ... Das Traurige ist, dass wir in den letzten Jahren Hunderte Millionen Euro für das Tramnetz ausgegeben haben, sich aber der Modal Split nicht verändert. Es gelingt uns nicht in diesem Mobilitätsmix der Grazer, den Anteil des Öffentlichen Verkehrs, der seit Jahren bei rund 20 Prozent liegt, zu erhöhen. Und unser Ziel wären eben 30 Prozent.

Kommentare (37)
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battlefronter007
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Alleine die Haltestellen

Alleine die Haltestellen

Geidorfplatz, Hasnerplatz, Felix Dahn Platz, Teile des Stadtparks und der kleine Opern Park beim Eisernen Tor werden komplett oder zu verschieden großen Teilen vom jetzigen Altbaumbestand befreit. Am Geidorfplatz wird kein einziger Baum mehr stehen und der Hasnerplatz und Felix dahn Platz wird zur riesigen Baugrube mitten im Platz. Und ich habe noch nicht mal die ganze Studie gelesen....

Jedes noch so kleine Fleckchen Grün wird als Baugrube verwendet. Keiner dieser Orte wird seine heutige Schönheit bewahren oder jemals wiedererlangen mit diesem Projekt. Diese Stadtregierung wird auch jeden noch so kleinen Grünbereich, welcher zuerst als sicher schien, bis auf das letzte Bäumchen niedermähen.
Man merkt wie absolut fernab jeglicher Realität dieses Projekt und seine Bewerber sind.

Cveno
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Nagl-Werbung

Jetzt ist diese Nagl-Werbung schon wieder online. Wann verschwindet die endlich?

voit60
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Der Nagl soll sich lieber entschuldigen

für Megaschulden der Stadt Graz für die er verantwortlich ist

makronomic
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Nagl und Freunde - betonieren wir Graz einfach mal zu

Ganz ehrlich, wenn ich durch Graz fahre und mir das Drama der Neubauten ohne echte weitläufige Grünflächen anschaue, unglaublich. Alles zubetoniert wie in einer schlechten Posse aus der Zeit des Plattenbau.
Nagl ist der Totengräber von Graz, geht mal mit offenen Augen durch die Stadt.

Ichweissetwas
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100% richtig

Graz war mal eine lebenswerte Stadt, jetzt schnürrt uns der Plattenbau die Luft ab...!!

HansimGlueck
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Graz ist schon jahrelang unerkennbar!

Ich bin in den 40er und 50 er Jahren in Graz aufgewachsen. Wohne aber schon seit 1960 in England.
Ich besuche meine Heimatstadt regelmäßig. Es ist unglaublich wie jeder grüne Garten und jede Rasen fläche verbaut wird! Mich wunderts nur, daß es den Stadpark noch gibt! Ich frag mich nur, wie lange noch? Die Luftqualität wird immer schlechter und die heutigen Kinder leiden schon an Asthma und anderen Atmungsdefekten.
Ich liebe Graz aber ehrlich gesagt möchte ich in dieser Stadt nicht mehr wohnen!

mobile49
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nun

man benötigt eben konzepte, wie man steuergeld umschichten kann .
ein bisserln dahin
ein bisserl dorthin
alles rechts - ähem - gemäß dem recht ?
ironie off

48bccc83830a45eb90da0001f28d0c98
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Vorschlag für ein nächstes unsinniges Projekt

Wie wäre es, wenn man mit der jetzt doch wieder aus den Schlagzeilen verschwundenen Stadtseilbahn ganz einfach die 3 beliebten Ausflugsziele Plabutsch - Schlossberg und Schöckel mit einer Gondelbahn verbinden würden?
Kostet sicher auch ordentlich Geld, wäre spektakulär und brächte bei der Eröffnung sicher genügend PR Rummel...

Vem03
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Eine

Pyramide mit seinem Gesicht wäre billiger und er hätte sich auch verewigt.

gRADsFan
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Dem Nagl sollte man ein Denkmal bauen, erst dann wird er endlich Ruh geben...

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hfg
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Eine Ubahn

Innerhalb der Stadtgrenzen verhindert kein Einpendeln (Hauptursache des Staus) Die Bevölkerung wächst hauptsächlich im Umland und nicht in der Stadt. Wenn man das Umland einbinden könnte dann wäre eine Ubahn sinnvoll. So ist es leider eher unsinnig und ein milliardenschweres Prestigeobjekt. Besser, billiger und rascher wäre es den individuellen Autoverkehr schon an den Stadtgrenzen zu erschweren und kostenlose E Shuttlebusse anzubieten. Das Radwegenetz deutlich zu erweitern und verbessern und für die älteren Menschen vergünstigte oder kostenlose Etaxigutscheine anzubieten. Die Verkehrsfläche in der Innenstadt für Individualverkehr deutlich zu verkleinern, günstige regionale Öffitickets schaffen usw. Das Alles geht rasch und kostet einen Bruchteil - das wäre ein Konzept für die Zukunft. Ich gebe gerne die Kontonummer für das 500.000 Euro Honorar für meine Studie bekannt;-))

stadtkater
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Hat Herr Nagl auch Gestaltungswillen

den enormen Feinstaub in Graz JETZT zu reduzieren und nicht erst 2030+?

robertrr
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Ein Jahrhundertprojekt zu Kosten von zwei Wochen Lockdown

Schnäppchen in Zeiten wie diesen!

Ragnar Lodbrok
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Ist ja nicht sein Geld,

das er verpulvert. Graz hat eh schon ca 2.000.000.000 Euro Schulden...

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Wenns nach manchen Leuten geht,dann....

....hätten wir wohl noch immer einen Hauptbahnhof aus dem Jahre 1995. Danke ÖBB!

dieRealität2020
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Lieber Herr Nagel sorgen sie sich nicht,

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die Großmannssucht der Steirer insbesondere der Grazer und ihrer Politik und Wirtschaft wird dafür Sorge tragen das dieses unnötige wirtschaftlich technisch finanzielle Projekt MiniMetro, mit dem sie sich von anderen österreichweiten Projekten abheben, möchten über die Bühne gehen wird.
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Was mich noch immer verwundert, dass die Stadt keine Bedarfsdeckung und die Notwendigkeit für diesen Verkehrsraum für den Status quo erstellt wurde und den Bedarf für die nächst 50 Jahren errechnete hat? Nicht weniger versucht wurde Alternativen einzubringen. Daher sind aus meiner Sicht, die Handlungs- und Vorgangsweisen mangelhaft und kennen am Ende des Berichts keine effektiven zielführenden Aussagen treffen an der sich die Bürger Wähler und Nutzer dieses Projekt orientieren können.
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Nach wie vor bin ich der Meinung das es eine Vielzahl von Optionen gibt die vorhanden Ressourcen zu erweitern den jetzigen Verkehrsraum zu komprimieren (Frequenz, Verkehrsflächen, Haltestellen erweitern usw.)

Mein Graz
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@dieRealität2020

Ich verwehre mich dagegen, dass die Grazer hier verunglimpft werden!
Großmannssucht trifft auf die POLITIKER, allen voran Nagl zu - NICHT auf die Menschen, die in dieser Stadt leben.

Es wird wohl etliche geben, die diesem Projekt der Metro zustimmen, diese allerdings als großmannssüchtig zu bezeichnen ist m.E. nicht richtig, denn eine Zustimmung dürfte andere Ursachen haben, möglicherweise dass diese Leute Kosten/Nutzen nicht durchblicken, auf den Zug (in dem Fall wohl die Metro) aufspringen weil es was Neues oder Moderneres ist, oder einfach nur, weil der Vorschlag aus den Reihen der eigenen Partei kommt.

Ich bitte darum, nicht die Bewohner einer ganzen Stadt zu verunglimpfen. Danke.

rouge
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Die Mehrheit

der Grazer hat Nagl gewählt. Und damit diese Art von Politik der Großmannssucht. Pech für die anderen.

Mein Graz
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@rouge

37,79 % der abgegebenen Stimmen sind nicht "die Mehrheit".
222.856 Wahlberechtigte, davon 47.639 Stimmen für die ÖVP - da schaut es dann noch schlechter aus, das sind grad mal 21,3%, die Nagl erhalten hat.

dieRealität2020
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Lieber Herr Nagel

I

SoundofThunder
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🤔

Wenn man etwas gelernt hat über die Kosten ist dass die sich verdoppeln werden. Krankenhaus Nord,Leitspital Liezen,... Aber bitte ! Wie ihr wollt. Ist eh nicht unser Geld,oder? Werft es mit beiden Händen zum Fenster raus. Aber ich möchte dann nie mehr von euch hören: Tut uns leid,die Kassen sind knapp. Es ist kein Geld vorhanden.

WASGIBTSNEUES
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Gestaltungswille

der Witz war gut - seit Jahren geht in Graz nix weiter außer Prestigprojekte.

melahide
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Ah

Doch. Die schöne Augartenbucht ... die ... keine Ahnung was für einen Sinn hat. Und der Ausbau des Murradweges.., Ähm ... also der 2 Meter breite Rad-/Fußgängerweg, wo so viel los ist, dass jeder Radfahrer zu Marcel Hirscher ausgebildet wird ..

gRADsFan
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wohl eher ... außer Ankündigungen der Prestigeprojekte

so kann man nämlich schön davon ablenken, dass im Prinzip wenig bis gar nichts Progressives passiert... So kann man dann auch schön, den Straßenbahnausbau weiter verschleppen.

Die ÖVP steckt halt im Bund wie in Graz einen großen Patzen Geld in PR-Berater. Alles ein Spektakel. Irgendwann werden sie damit aber nicht mehr durchkommen.

Hausverstand
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Nicht schon wieder 'Gestaltung' a la Nagl!

Der rücksichtslose Egomanie Nagl redet seinen Stil des kompromißlosen Drüberfahrens als Gestaltungswillen schön. Mir reicht sein Gestaltungswille bei der von ihm rücksichtslos geförderten Betonier- und Versiegelungswut, dort preist er auch die allerorts sichtbare Verschandelung als Gestaltung. Seine Immobilienfreunde sind natürlich ganz entzückt vor soviel Gestaltung - ihrer Bankkonten!

miranda02
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gut...

geschrieben! Stimme hier voll und ganz zu!

 
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