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Holding-Graz-Umfrage54 Prozent stehen dem Grazer-U-Bahnbau positiv gegenüber

Sowohl in Graz als auch in fünf Umlandgemeinden in Nord und Süd begrüßen drei Viertel der von m(research Befragten Investitionen in innovative Mobilitätsformen.

© Holding Graz/8010/m(research
 

An der Vision der Metro für Graz scheiden sich die Geister, das zeigen auch die aktuellen Diskussionen auf unserer Homepage und in den sozialen Medien. Und das belegte schon jüngst die OGM-Umfrage für die Kleine Zeitung. Da waren 45 Prozent gegen, 39 Prozent für den Bau. Die Frage, ob sie den Bau einer U-Bahn bis 2035 für realistisch halten, verneinten zwei Drittel der 500 befragten Grazer.

Kommentare (30)
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Hausverstand
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Die geheime Stadtregierung

Die Holding wurde unter Nagl komplett umgefärbt und zu einem Steigbügelhalter des Bürgermeisters umfunktioniert. Das Beispiel U-Bahn zeig klar, wie das geht und warum das geschah. Statt sich um eine ernsthafte politische Diskussion zu bemühen wird einfach drübergefahren, eine Studie von einschlägig punzierten Experten erstellt, eine BIG produziert bei der nur einseitige Propaganda der Metro Holding Tochter verbreitet wird. Und dann wird auch noch gleich ein Meinungsbild suggeriert, das - wie kann es anders sein - von der stets dienstbaren mresearch geliefert wird. Ein in dieser Dreistigkeit wohl einmaliges Unterfangen der tiefschwarzen Nebenregierung Holding.

ikennminetguataus
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Und in welcher Stadt ...

... ist es so, dass die „Stadtwerke“ gegen den Bürgermeister arbeiten und die gemeindeeigene Zeitung gegen die Stadtregierung schreibt? Im politisch ganz anders gepolten Wien jedenfalls nicht.

HASENADI
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Was es braucht: "Einen breiten Konsens in der Stadtpolitik...

und den Schulterschluss mit dem Land..." meint Bernd Hecke im Kommentar vom 19.2.
Wie zum Trotz, genau diese Voraussetzung kriegt die Bürgermeisterpartei so schwer auf die Reihe. Überrumpelungsversuch der polit. Mitbewerber statt konsensualem Teamwork. Sonnen im Scheinwerferlicht statt spürbarem Bemühen um sachliche Lösungen, die von Anfang an politisch/gesellschaftlich breit mitgetragen werden. Wechseln von politischem Kleingeld statt Anbieten von parteienumfassender Mitverantwortung. Das Wählervolk hat nämlich im Gegensatz zu manchen Auskunftspersonen ein gutes Erinnerungsvermögen, auch bez. so manchem hämisch beklatschten absichtlichen Foul gegen polit. Mitbewerber. Wieder eine historische Chance vertan (neben der erfolgreichen Grazer KPÖ, siehe deren wirkungsvolles soziales Engagement), ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal durch verantwortungsbewusstes, großmütiges Miteinander zu erlangen. Die gelebte Egomanie führt eher dazu, zukünftige Eröffnungszeremonien von der Vizebürgermeisterposition aus zu beklatschen.

Lodengrün
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Alles schön

beschrieben nur das das Wählervolk ein Langzeitgedächtnis hat unterschreibe ich nicht. Es bedarf nur einer massiven Wahlwerbung und schon ist die Gehirnwäsche perfekt und die Leutchen setzen die Kreuzerln dort wo man das will.

DergeerderteSteirer
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Bin selbst kein Verfechter anderen Staaten etwas nachzuahmen, jedoch bei solch Vorhaben gehören die Bürger komplett miteingebunden wie es z.B. die Schweiz mit Volksbefragungsentscheid tätigt, .............

bei solch Kosten ist es unumgänglich, diese Ergebnisse der Befragung was da im Bericht gezeigt wird ist für mich komplett unglaubwürdig und von reinem Propagandismus gesteuert !!

Das Volk "muss" entscheiden und nicht die Politik, die Politiker wurden "nur", wohlbemerkt "nur" als Volksvertreter gewählt und nicht für Entscheidungen mit der Taktik "was dir gehört , gehört mir auch, was mir gehört geht dich nichts an", weil wir Politiker sind ja Lichtgestalten, die Bürger sind ja unmündige "Nachtschattengewächse" !

Ifrogmi
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So hätte ich das früher auch gesehen.

Heutzutage reichen aber 4000 selbst ernannte Experten um via shitstorm, gut unterstützt durch Medien aller Art, alles zu Fall zu bringen, auch wenn die anderen 99,994 Prozent dafür sind.
Die breite Masse folgt wiederum jener medialen gehirnwäsche die aus dem eck kommt, das sie als sich näher stehend empfinden und plappert alles nach, ohne sich weiter damit auseinanderzusetzen.
Ob so direkte Demokratie Probleme lösen kann, das bezweifle ich.
Bin eher verwundert, dass noch alles halbwegs funktioniert.

pwebhofer
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Raus mit den Schaufeln!

Wenn die Umfrage so stimmt: Dann raus mit den Schaufeln und Schubkarren. Das ist ja alles "eher posiv".

menatwork
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Seepockenalarm

Wer aus den Antworten auf diese Fragen- nachlesen! - eine Zustimmung zu einer überteuerten, am Bedarf komplett vorbei geplanten Verkehrslösung aus den 60ern namens U-Bahn für Graz rausliest, glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.

calcit
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Das einzig traurige an der ganzen Sache ist, dass...

...man offensichtlich solche Themen nicht sachlich diskutieren kann. Alles wird ins lächerliche gezogen, einzelne Personen mit Spott und Häme überschüttet und untergriffig versucht politisches Kleingeld zu machen... so werden wir nie zu einer Lösung für Graz und für die Bevölkerung kommen.

SagServus
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so werden wir nie zu einer Lösung für Graz und für die Bevölkerung kommen.

Vielleicht sollte Hr. Nagl dann einmal anfangen auch dahingehend zu arbeiten, was die Bevölkerung braucht und nicht versuchen sich Denkmäler auf Kosten der Bevölkerung zu errichten.

Können sie sich noch erinnern, wie unter Schwarz-Grün noch groß von Befragungen der Bevölkerung etc. auch von Seiten Nagl getönt wurde?

Nachdem die ersten Projekte bei den Befragungen von der Bevölkerung krachend eine Absage erhalten haben, will er plötzlich davon nix mehr wissen.

Jetzt gibts nur mehr drüber fahren und die Bevölkerung vor vollende Tatsachen stellen wollen. Man kann ja dann eventuell am Ende eine Befragung machen, welche Bäume man dann pflanzt oder man Parkbänke haben will oder nicht.

HASENADI
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Was braucht die Bevölkerung? Das ist der richtige Ansatz!

Was sie nicht braucht: Einladung als Stimmvieh für vorgegebene Verkehrslösungen, die nicht auf Bedürfnissen der Betroffenen aufgebaut sind.
Was sie braucht und was sie mit großer Mehrheit mittragen würde: Zukunftskonzepte, die berücksichtigen, welche Bedürfnisse haben die, die hier leben und/oder arbeiten, die Touristen, die Tagespendler, die Älteren und die Jungen, ...?
Sind es bessere Luftqualität, Zeitersparnis, Entschleunigung, raschere Erreichbarkeit, mehr Freiflächen, weniger Lärm, Anbindung an Öffis, Direktverbindungen, periphere Abstellmöglichkeit für Privatfahrzeug, Rad- und Gehwege,...?

Reipsi
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Tut mir leid , aber

der Umfrage glaub ich nicht, denn jeder vernünftige Grazer Bürger würde zu diesen Schulden nein sagen , da zahlen noch die Kindeskinder, abgesehen davon das es nicht viel bringt. Besser wäre dringend ein Ring um Graz , zwei Seiten sind ja schon vorhanden und es würden viele nicht und durch die Stadt fahren, wer will da schon hinein wenn man nicht muss.

Stratusin
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Wenn man die Daumen bei ihrem Beitrag sieht,

muß man ihnen teilweise Recht geben. Die Umfrage muss falsch sein. Die Befürworter sind deutlich mehr!

battlefronter007
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Herr Hecke

Ich werde das Gefühl nicht los dass der liebe Redakteur Hecke etwas befangen ist und PR für gewisse Parteiprojekte macht..... Oder bilde ich mir das nur ein? 😂

dieRealität2020
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wo kann es hier ein Problem geben

wenn die Politik und ihre Experten dieser Ansicht einer Verkehrsplanung sind einfach eine Volksbefragung oder Volksabstimmung einzuleiten und sie alle technischen und wirtschaftlichen Daten offenlegen und auch eine Erhebung zur Verhältnismäßigkeit des heutigen bestehenden Verkehrskonzept zu einem zukünftigen Verkehrskonzept im Vergleich Mini Metro vs. einer effektiven und zielführenden modernen Verkehrsplanung nach dem heutigen Gegebenheit.

dieRealität2020
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Seit Jahrzehnten seit Bruckmann Wahlvoraussagen/Umfragen der 80 iger Jahre ist hier sichtbar,

dass bei diesen Voraussagen und Umfragen einerseits verständlich die Auftraggeber befriedigt werden müssen, daher werden mit der Art von Fragestellungen auf das zu erwartende Endergebnis abgezielt.
.
Ein wirtschaftlicher logischer Vorgang, denn diese politischen und wirtschaftlichen Institutionen sind von ihren Auftraggebern wirtschaftlich und politisch abhängig. Gezählt gibt es in Österreich mehr als in anderen vergleichbaren Gesellschaften. Und jeder möchte da gerne auf politischer wirtschaftlicher und medialer Ebene mitmischen.
.
Den >>> tatsächlichen möglichen Willen einer gesellschaftlichen Mehrheit <<< die es eigentlich betrifft oder betreffen könnte interessieren letztendlich nicht die Politik noch die Wirtschaft noch die Medien.
.
Im Prinzip eine einfache Sache. Die dümmsten und Trottelhaften Volksanfragen und Volksabstimmungen wurden schon gemacht. ist es nicht einmal möglich für die Sache selbst eine Volksbefragung bzw. Volksabstimmung einzuleiten?
.
Das mit diesen Geldern für Graz und Umgebung ein in 3-5 Jahrne für alle hier lebenden Menschen ein effektives zielführende Verkehrskonzept geplant und aufgeführt werden könnte. Österreichs in den Sand Gesetze Projekte dieser Art sind ja nachzuschlagen.

bimsi1
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Eine Mini Metro ist natürlich einmal die Basis und darauf kann man aufbauen.

Bei einer weiteren Bevölkerungsexplosion im Grazer Raum wird die Mini Metro im nächsten Schritt dann auch verlängert werden nach Seiersberg u.w.a.h. und dann wird aus Graz ein Groß-Graz.

SagServus
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Bei einer weiteren Bevölkerungsexplosion im Grazer Raum

Wann soll denn der sein?

Reipsi
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Bevölkerungsexplosion ?

Wollma bei uns mehr Ausländer ansiedeln , dann kanns der Fall sein, bei unserer Bevölkerung sicher nicht.

Mein Graz
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@bimsi1

Jetzt musste ich wirklich lachen.

Dieses Projekt wird doch als "Zukunftsprojekt" verkauft - und es wird für den jetzigen Zustand geplant?
Graz stagniert, das Umland nimmt zu bei der Einwohnerzahl. Und die jetzt geplante Metro endet innerhalb der Stadtgrenzen.

Soll dann in 5 Jahren neu geplant werden, weil man draufkommt, dass da viel zu kleinräumlich und kleingeistig gedacht wurde?
Dass man eine Metro nicht einfach so "verlängern" kann sieht man doch an anderen Städten!

Wenn man eine Vision hat sollte sie mindestens 50 Jahre in die Zukunft blicken. Diese Planung steckt im Status Quo fest.

grazer1954
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Nächste (groteske), Planungsstudie

Die nächste, groß angekündigte, sinnlose Planungsstudie unserer Grazer Stadtregierung.
Ich hätte gerne 10% von den bereits
schubladisierten und nicht umgesetzten Planungskosten der Projekten, die NIE zur Realität kommen werden und Unsummen gekostet haben (Mur- bzw. Plabutschgondel, Tiefgarage am Eisernen Tor).
Außerdem werden gute Projekte für den Alltag nur oberflächlich geplant und realisiert. Z.B. tolle Augartenbucht, aber für die nötige Infrastruktur (sanitäre Anlagen), wurde "vergessen"!
Mit einem Wort "Planungschaos" der Verantwortlichen im Grazer Rathaus!

Shiba1
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Wenns die Grazer

ausschließlich selber zahlen, könnens machen, was sie wollen.
Ansonsten gehört dieser Riege dieser Schwachsinn abgedreht

Stratusin
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Die Grazer zahlen ist gut!

Das Verkehrsproblem gibt s nur unter der Woche, wenn die ganzen Pendler mit dem Auto nach Graz fahren. Daher sollten eigentlich die Umlandgemeinden dafür aufkommen.

Mein Graz
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Da wurde VOR der Präsentation eine Umfrage durchgeführt

und keiner der Befragten wusste, was geplant war. Allein die ersten beiden Fragen zeigen schon, wie manipulierend diese Befragung durchgeführt wurde.

Frage 1: Die Stadt Graz plant den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Soll die Holding Graz in innovative Mobilitätsformen, also in andere Formen als herkömmlich betriebene Busse oder Straßenbahnen, für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investieren?"
In der Frage ist die S-Bahn NICHT enthalten!

Frage 2: Die Stadt Graz plant den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Neben Straßenbahn- und Busverbindungen ist auch der Bau einer Metro im Gespräch, die schnell und unterirdisch ihre Gäste befördern soll. Wie beurteilen Sie den Bau einer solchen Metro für Graz?
Weder Streckenführung noch Kosten waren bekannt. Es gibt eine grobe Zeichnung dabei, die NICHT dem Plan entspricht.

Hier prangere ich die Berichterstattung der Kleinen an, die m.E. sehr tendenziös erfolgt.

rb0319
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Herrlich diese

Fragestellung. Fast nicht manipulativ. ;-) @Kleine Zeitung: Der ein oder andere Kommentar zur Formulierung der Fragen wäre wünschenswert. So blauäugig könnt ihr doch nicht sein, oder?

SagServus
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...

Die erste Frage ist dahingehend schon mal manipulativ, da es keine Aussage trift was innovative Mobilitätsformen sind. Wieso sollte eine U-Bahn, dessen Konzept es schon seit über 100 Jahren gibt, eine innovative Mobilitätsform sein?

Nagl würde daraus sofort wieder eine Zusage für seine Murgondel ablesen.

 
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